Müll sammeln mit Spaß


In den letzten Wochen hat man sich des Öfteren die Frage gestellt,  wie man die Kinder zu Hause sinnvoll und im Idealfall mit ein wenig Spaß beschäftigen kann. Warum nicht mal etwas Gutes für die Umwelt tun?


In unserem Fall wollten die 4 Jungs aus dem Sprachheilzentrum etwas Gutes für Bad Salzdetfurth machen. Schnell schnappten sie sich jeweils einen Eimer und eine Müllzange und machten einen kleinen Spaziergang in der Sonne. Am Sprachheilzentrum  ging es los, vorbei am Pflegeheim Bergschlößchen, durch den Wald des Burgberges, am Eiscafé Dolce Vita vorbei und durch die Altstadt wieder zurück zum Internat.  Jeder der vier Jungs hatte mit Stolz einen Eimer Müll gesammelt und ihn fachgerecht entsorgt. „ Das machen wir morgen wieder“ waren sie sich einig.

KVM – Projekt in der Burgbergschule

Wir sind eine Schule, in der ein friedliches Miteinander und ein gegenseitiger respektvoller Umgang an oberster Stelle stehen. Um diese Ziele für unsere Schule und unsere Schüler*innen zu erreichen und zu wahren haben wir das sogenannte KVM – Projekt (Kooperative Verhaltensmodifikation) in unserer Schule eingeführt.

An dieser Stelle möchten wir dieses Projekt einmal genauer vorstellen.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen äußern zunächst im Rahmen einer Klassen – und später Klassensprechersitzung, was ihnen am Verhalten der Mitschüler*innen im Unterricht und in der Pause missfällt. Die Auffälligkeit, die am häufigsten genannt wurde, wird zur ersten Verhaltensregel (z.B. „Wir wollen nicht treten“). Diese erste Regel gilt zunächst für vier Unterrichtswochen und wird im Laufe der Zeit durch zusätzliche, neu festgelegte Regeln erweitert. In diesen vier Wochen wird über jeden Schüler*in vom Klassenlehrer ein Protokollbogen geführt. Bei entsprechender Auffälligkeit erhält der Schüler*in einen Strich. Nach vier Wochen findet eine „Belohnung“ (in Form verschiedener gemeinsamer Aktionen wie z.B. Waffeln backen, Sportspiele, Buden bauen im Wald, verschiedene Bastelangebote, Kegeln, Eis essen u.v.m. im Rahmen der AG-Zeit) für die Schüler*innen statt, die weniger als sechs Striche erhielten. Schüler*innen mit mehr Strichen gehen am Tag der Belohnung in eine „Beratung“.

In den Beratungen wird das jeweilige, noch nicht angemessene Verhalten besprochen und reflektiert und durch spielerische und handlungsorientierte sowie  kooperative Übungen gemeinsam an der Erreichung des Ziele gearbeitet

Wir sind eine Schule, in der ein friedliches Miteinander und ein gegenseitiger respektvoller Umgang an oberster Stelle stehen. Um diese Ziele für unsere Schule und unsere Schüler*innen zu erreichen und zu wahren haben wir das sogenannte KVM – Projekt (Kooperative Verhaltensmodifikation) in unserer Schule eingeführt.

An dieser Stelle möchten wir dieses Projekt einmal genauer vorstellen.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen äußern zunächst im Rahmen einer Klassen – und später Klassensprechersitzung, was ihnen am Verhalten der Mitschüler*innen im Unterricht und in der Pause missfällt. Die Auffälligkeit, die am häufigsten genannt wurde, wird zur ersten Verhaltensregel (z.B. „Wir wollen nicht treten“). Diese erste Regel gilt zunächst für vier Unterrichtswochen und wird im Laufe der Zeit durch zusätzliche, neu festgelegte Regeln erweitert. In diesen vier Wochen wird über jeden Schüler*in vom Klassenlehrer ein Protokollbogen geführt. Bei entsprechender Auffälligkeit erhält der Schüler*in einen Strich. Nach vier Wochen findet eine „Belohnung“ (in Form verschiedener gemeinsamer Aktionen wie z.B. Waffeln backen, Sportspiele, Buden bauen im Wald, verschiedene Bastelangebote, Kegeln, Eis essen u.v.m. im Rahmen der AG-Zeit) für die Schüler*innen statt, die weniger als sechs Striche erhielten. Schüler*innen mit mehr Strichen gehen am Tag der Belohnung in eine „Beratung“.

In den Beratungen wird das jeweilige, noch nicht angemessene Verhalten besprochen und reflektiert und durch spielerische und handlungsorientierte sowie  kooperative Übungen gemeinsam an der Erreichung des Ziele gearbeitet.

(km)

Sprachfördernde Verhaltensweisen

„Papa, du mir Tatao einschenken?“
„Ja, ich kann dir gerne Kakao einschenken.“ Oder „das heißt Kakao!“

Welche Antwort würden Sie gerne hören, wenn Sie Durst auf Kakao hätten?

In diesem Artikel geht es darum, wie Sie ihr Kind bestmöglich beim Sprechen lernen unterstützen können.

Im dem Beispiel mit dem Kakao ist bereits sprachförderndes Verhalten enthalten: In dem Moment, wo Sie die Aussage Ihres Kindes wiederholen hat Ihr Kind die Möglichkeit, die korrekte Aussprache zu hören. Sie zeigen auf diese Weise Ihrem Kind, dass sein Wunsch (Kakao zu bekommen) wichtiger ist, als der Fehler in der Aussprache. Sie korrigieren Ihr Kind, ohne das Ihr Kind es direkt als Fehler aufgezeigt bekommt.

Ihr Kind erlernt Sprache, indem es Ihnen und Anderen zuhört. Geben Sie ihrem Kind die Chance und wiederholen Sie die Aussage ohne auf den Fehler hinzuweisen.

Sie können zudem das Wort Kakao noch häufiger wiederholen und ihrem Kind die Möglichkeit geben, das Wort häufig korrekt ausgesprochen zu hören.

  • Möchtest du noch mehr Kakao?
  • Schmeckt dir der Kakao?
  • Trinkst du lieber warmen oder kalten Kakao?

Ihnen fallen sicher noch weitere Fragen ein.

Um ihr Kind bestmöglich beim Sprechen lernen zu unterstützen, können Sie gerne einmal auf folgende Dinge bei sich achten:

  • Halten Sie Blickkontakt zu Ihrem Kind?
  • Sprechen Sie in einem angemessenen Tempo mit ihrem Kind?
  • Betonen und Wiederholen Sie für ihr Kind schwierige Wörter?

Hilfreich für Ihr Kind ist auch, wenn Sie die Aussagen Ihres Kindes verlängern. Mit einem Beispiel wird es deutlicher: Ihr Kind zeigt auf einen Hund und sagt: „Da!“ Sie könnten dann antworten mit: „Da ist ein Hund. Schau mal, er schnuppert an dem Zaun“ oder „Der Hund wedelt mit seinem Schwanz“.

Beobachten sie gemeinsam Situationen und reden Sie dabei über die Geschehnisse. Auf diese Weise geben Sie ihrem Kind die Möglichkeit neue Wörter zu lernen. Das begleitende Sprechen kann neben dem Beobachten auch im gemeinsamen Spiel gut umgesetzt werden. Wenn Ihr Kind beispielsweise die Geräusche eines Autos imitiert können Sie kommentieren, wohin oder worüber das Auto fährt.

Probieren Sie es aus! (bb/as)

 

Sprach- oder Sprechauffällig? Was ist der Unterschied?

Liebe Eltern,

vielleicht ist Ihnen bei Ihrem Kind aufgefallen, dass die Sprache oder das Sprechen noch nicht so richtig klappt. In den folgenden Artikeln berichten wir kurz und knackig über die verschiedenen Auffälligkeiten. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Bei Bedarf oder Fragen können Sie sich natürlich jederzeit melden.

Hat ihr Kind Sprach- oder eine Sprechstörung?

Eine Sprachstörung liegt vor, wenn Ihr Kind Probleme mit der (Mutter)Sprache hat. Es kann sein, dass die Aussprache, also die Einzelnen Laute fehlerhaft ausgesprochen werden. Vielleicht sagt ihr Kind „Bielplatz“ statt „Spielplatz“ oder „Tuchen“ statt „Kuchen“.

In diesem Fall ist die Artikulation in der Entwicklung verzögert. Hierbei handelt es sich um eine Sprachstörung.

Möglich ist auch, dass Ihr Kind die Wörter in einem Satz in der falschen Reihenfolge sagt. „Ich Oma anrufen“ z. B. oder „Ich Hunger haben.“

Wenn Ihnen dies auffällt, kann es sein, dass die Grammatik-Entwicklung ihres Kindes verlangsamt oder gestört ist.

Aber Achtung: Gewisse „Fehler“ sind in der kindlichen Entwicklung normal! Erst mir fortschreitendem Alter wird es zu einer Sprachstörung!

Zu Sprachstörungen gehören auch der Wortschatz und das Verstehen von Wörtern. Je mehr Wörter ihr Kind erlernt, desto mehr kann es selber benennen und verstehen.

Eine typische Sprechstörung hingegen ist z. B. das Stottern. Bei einer Sprechstörung ist der (muskuläre) Vorgang des Sprechens in irgendeiner Weise beeinträchtigt. Auch das Lispeln gehört dazu. Die Zungenbewegung, also vielmehr die Muskulatur ist in diesem Falle noch nicht ausreichend gekräftigt. (bb/as)

Veränderungen -Mai 2020

Unser Kalenderblatt für den Mai zeigt unser ältestes Gebäude.

Gebaut wurde es  vor über 100 Jahren und war in Bad Salzdetfurth als „Villa Pöthe“ bekannt. Nach wechselvoller Geschichte erwarb die die AWO Weser-Ems die Liegenschaft und in dem Gebäude wurden ab dem 01.10.1971 die ersten Sprachheilgruppen mit insgesamt 26 Kindern eröffnet. Nach dem Neubau und dem Umzug des Sprachheilzentrums 1975 wurde das Gebäude umgebaut und wird seitdem als „Burgbergschule“ genutzt.

Die Burgbergschule ist eine private Förderschule für Sprache und Lernen in Trägerschaft der AWO Weser-Ems und beschult die Kinder und Jugendlichen des Sprachheilzentrums.

Da die Fassade des Gebäudes unter Denkmalschutz steht, hat sich äußerlich kaum etwas geändert. Innen und inhaltlich dafür umso mehr

Sprachförderung im Alltag – Teil 4

Handlungsbegleitendes Sprechen

Heute haben wir eine kleine, aber wirkungsvolle Technik für Sie: Das handlungsbegleitende Sprechen.

Kinder wollen überall dabei sein und mithelfen. Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, sind sie sozusagen „Lernende im Homeoffice“. Ihrem Beruf als Lernende können sie aber nur nachkommen, wenn es dafür ordentlich Futter gibt.

 

In vielen Alltagssituationen sind die kleinen Hände mit dabei: Beim Kochen, beim Wäsche aufhängen, beim Putzen und dergleichen mehr. All diese Gelegenheiten müssen Sie sich als sprachliche Lernchancen vorstellen. In unserem Beitrag über den Wortschatz haben wir darüber bereits geschrieben: Sprache organisiert sich nach semantischen Feldern – und jede dieser Situationen ist eines.

Sprache kommt in diese Situationen, wenn Sie Ihre Handlungen dabei kommentieren, etwa so wie bei einem Fußballspiel (jedoch ohne den übertriebenen Enthusiasmus der Kommentatoren. „uuuuuund Schrubben!“ klingt einfach nicht so wie „uuuuuund Tooooor!“. Andererseits: Fällt Ihnen die Haushaltsarbeit mit Humor nicht auch leichter?).

Sie können dabei fortwährend beschreiben, was Sie gerade tun. Das ist am Anfang vielleicht etwas seltsam, aber nacheiner Zeit der Gewöhnung geht es ganz wie von selbst. „Jetzt brauche ich eine Klammer. Gibst du mir die? Danke. Dann hänge ich den Pullover hier auf. Als Nächstes hängen wir das T-Shirt auf. Gibst du mir noch einmal Klammern?“ Das Kind ist in den Handlungsprozess eingebunden und bekommt sprachlichen Input. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn Sie in vollständigen Sätzen sprechen. Sie liefern so ein sprachliches Vorbild, an dem sich das Kind orientiert. Sprachliche Strukturen lernen Kinder nämlich auch über die Nachahmung. Beim handlungsbegleitenden Sprechen sozusagen „ganz nebenbei“.

Darum wird diese Technik, wenn Sie danach googlen, auch häufig im Kontext mit der sprachlichen Bildung von Kindergartenkindern genannt (z.B. beim Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe): https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&id=303:sprachentwicklung-und-sprachbildung-im-kindergarten&catid=76 ).

Sie ist jedoch zur Vermittlung sprachlicher Kompetenz für alle Kinder geeignet, die das Sprechen noch üben – also auch für unsere Einsteins und Schulkinder.

Mit einem kleinen Augenzwinkern verabschieden wir uns heute mit einer alten Weisheit, die besagt: Plappern gehört zum Handwerk.