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AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth

Wenn „Letzter sein“ Spaß macht

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Mal ehrlich: Wem macht es nichts aus, der Letzte zu sein? Wer bildet schon gerne das Schlusslicht? Eigentlich ist das niemand gern. Man gehört dann irgendwie nicht dazu. Ist nicht (vorne) dabei. 

Es sei denn, man wird von Kooper und Karlsson begleitet.

Gr. 7 unterwegs in Schnee mit Karlsson und Kooper 

Nein, sie sind nicht langsam und gehen deshalb hinten. Sie sind Hütehunde; seit Jahrhunderten darauf gezüchtet Herden zusammen zu halten und zum Ziel zu treiben. Es darf niemand verloren gehen und niemand darf zurückgelassen werden. Für die Hunde ist also klar: Es gibt keine Außenseiter. 

Karlsson findet alle!!

Beim letzten Spaziergang mit Gruppe 7 entwickelte sich ein toller „Wettkampf“ der Kinder: Ich will Letzter sein!

Und so ließ sich immer wieder ein Kind unbemerkt nach hinten fallen, versteckte sich hinter einem Baum, trödelte mit Absicht ein wenig herum – immer in der Hoffnung, dass Kooper und Karlsson auf sie Acht geben. 

Und das tun die Beiden. Sie rennen hin zum verloren gegangenen Mitglied der Herde. Laufen um sie herum und kommen zu dritt zurück in die Gruppe. Ein tolles Gefühl für die Kinder. Wertschätzung. Aufmerksamkeit. Das Wissen, es passt noch jemand auch mich auf. Ich bin ihnen wichtig. Ich habe Freunde. Auch wenn ich gerade der Letzte war, ich gehöre fest zu der Gruppe dazu.

(BB/HG, Fotos: BB)

 

 

 

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Autor: AWO Sprachheilzentrum

Eine Einrichtung der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH in Oldenburg

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