Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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1.Hilfe-Kurs für Kinder im Sprachheilzentrum

Beim zweiten 1.Hilfe-Kurs für Kinder aus dem Sprachheilzentrum und der BEO-Gruppe nahmen im März wieder 20 Jungen und Mädchen teil. Aufgeteilt in zwei Gruppen lernten sie an drei aufeinander folgenden Tagen das kleine Einmaleins der 1.Hilfe. Neben dem Zuschneiden von Pflastern gehörte hierzu auch das Anlegen von Verbänden. Des Weiteren wurde den Kindern gezeigt wie sie in Notsituationen mit einfachen Mitteln Trost spenden können. Mit viel Ruhe und Geduld machte Frau Leuchtmann von den Johannitern die Mädchen und Jungen damit vertraut, wie sie per Notruf Hilfe holen und was dabei zu beachten ist. Darüber hinaus bekamen die Kinder auch die Möglichkeit, die stabile Seitenlage kennen zu lernen und auszuprobieren. Weitere Übungen fanden an Trainingspuppen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung statt.

Nach Abschluss des 1.Hilfe-Kursus gab es in den Wohngruppen bei Kindern und Erwachsenen einen rasanten Anstieg von Verletzungen, die ausgiebig verbunden, gepflastert und gepflegt werden mussten.

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Gewaltschutztraining im Sprachheilzentrum

Dank des niedersächsischen Programms „Mitten drin!“, das den Ausbau der Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat, konnten wir im Sprachheilzentrum ein Gewaltschutztraining für vier unserer Wohngruppen anbieten.

Vom 20. – 23. März trafen sich hierzu zwei Gruppen mit jeweils 16 Kindern und Jugendlichen in unserer Turnhalle bzw in unserer Cafeteria. Begleitet wurden die Gruppen von jeweils zwei Erzieher*innen sowie jeweils einer Motopädin unseres Hauses. Durchgeführt hat das 4 x 90-minütige Training Herr Leuci vom Verein Bushido Alfeld e.V.

Ziel des Gewaltschutztrainings war der Ausbau von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, um sich vor gewaltsamen Übergriffen zu schützen. Mit den Kindern und Jugendlichen wurden Handlungsstrategien erarbeitet und ihnen wurden Verhaltensmuster aufgezeigt, die helfen sollen, in bedrohlichen Situationen angemessen zu agieren. Dabei kamen unterschiedliche Techniken und Methoden wie Wahrnehmungsübungen und Rollentrainings zum Einsatz.

Die Kinder und Jugendlichen haben gelernt, dass es wichtig ist, sicher aufzutreten und entschieden „NEIN“ zu sagen. Dabei wurde insbesondere die Fähigkeit, sich klar zu äußern geschult, was bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern auch Teil der Therapie ist. Ebenfalls fester Bestandteil der Therapie ist die Förderung der Wahrnehmung unserer Klient*innen. Während des Gewaltschutztrainings haben sich die Kinder und Jugendlichen mit der Wahrnehmung und den Unterschieden von guten und schlechten Gefühlen beschäftigt und erfahren, dass es wichtig ist, diese auch zu benennen.

Die Kinder und Jugendlichen haben ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten trainiert. Sie haben Strategien für den Umgang mit bedrohlichen Situationen kennengelernt, entwickelt und angewendet. Dazu gehörten auch Anwendungen, um sich effektiv vor Verletzungen durch Angreifer*innen zu schützen.

Während des Trainings bestand durchweg eine sehr positive Atmosphäre. Die Kinder und Jugendlichen waren hochmotiviert und mit viel Spaß und Freude dabei.

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Die Bremer Stadtmusikanten im Sprachheilkindergarten:

Zur Vorbereitung auf den Theaterbesuch in Hildesheim zogen die Bremer Stadtmusikanten für eine Woche in den Kindergarten ein. Dabei konnten die Kinder zwischen verschiedenen Angeboten rund um das Märchen wählen: Bewegungsspiele in der Turnhalle, Basteln von Tiermasken, Fantasiereisen, Stuhlkreise und Fingerspiele sowie Bauen einer Räuberhöhle im Wald.

 

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Zum Abschluss der Woche verwandelte sich eine Gruppe in den Räuberwald, in dem ein wildes Räuberfest gefeiert wurde. Zur Belustigung der Kinder spielten die Erwachsenen den Kindern das Märchen der Bremer Stadtmusikanten vor.

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Den Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss der Projektwoche bildete der Ausflug in das Stadttheater Hildesheim.

 

(cz/as)

 

 


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Coole Kids und heiße Öfen

Coole Cars oben drüber

Coole Cars oben drüber

Solche tollen Flitzer haben einige Kinder von Gruppe 11 und 2 in der Sprachtherapie gebaut: Pick-Ups, Sportwagen, Tuner-Karren. Sie sind alle aus Papier gebastelt.

Woher kommt die Idee? Beim Basteln können die Kinder viel lernen. Vom geschickten Umgang mit Bastelmaterial über Fingerfertigkeit mit der Schere bis hin zum vorsichtigen Handhaben der leicht zerknickbaren Ergebnisse ihrer Arbeit – Ziele für die allgemeine Entwicklung sind zahllos vorhanden.

Aber auch aus sprachlicher Sicht ergaben sich viele Möglichkeiten, Therapieinhalte einzuflechten: Wir haben viele neue Begriffe rund um das Auto gelernt. Manche Kinder mussten sich anstrengen, die Bastel-Aktion in vollständigen, korrekten Sätzen wiederzugeben. Andere haben das „sch“ geübt: „Schere“, „Scheinwerfer“, „Scheibenwischer“, „Windschutzscheibe“, alle diese Worte mussten richtig ausgesprochen werden (überlegen Sie mal: Wie viele Wörter mit „sch“ fallen Ihnen ein, wenn Sie an das Thema „Auto“ denken?). So hat jedes Kind seine individuell abgestimmten Therapieinhalte in diesem Projekt trainiert.

Dabei hatten die kleinen Ingenieure so viel Freude, dass bestimmt niemandem aufgefallen ist, dass DAS jetzt Sprachtherapie war. Trotzdem haben dabei alle Kinder motiviert ihre Übungen und Aufgaben erledigt – und super heiße Schlitten kreiert.

Die erste Frage war gleich: „Machen wir das nächstes Mal wieder?“ – aber fürs Erste sind es diesmal genug Wagen geworden. Aber wer weiß, vielleicht lassen sich auch Eltern von dem Papercraft-Fieber anstecken…?

(hw/hg, Foto: hw)

 


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Die Sinne erfahren

Die „EinSteins“ in der Natur rund um das Sprachheilzentrum

Das müssen wir wieder machen…! “, sagte eins der EinStein-Kinder in der Schulvorbereitung des Sprachheilzentrums Bad Salzdetfurth. „Das war witzig.“

Die Sinne erfahren

Hier wurden den sechs EinStein-Kindern die Augen verbunden, um mithilfe des gespannten Seils den richtigen Weg zu finden. Was auf den ersten Blick einfach ausschaut, wird zum Balanceakt sobald der Sinn der Augen mit einer Augenbinde ausgeschaltet wird. Doch die Kinder haben es gemeistert, auf dem hügeligen Untergrund das Ziel zu erreichen – der eine langsamer, der andere schneller, doch alle mit großem Spaß!

(MS/hg, Fotos: MS)


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Elternberatung / Vorschulgruppe im Sprachheilzentrum

Seit dem 1. September ist unsere Elternberaterin Anne-Kathrin Schröder aus der Elternzeit zurück. Sie ist in Zukunft wieder die erste Kontaktperson für die Eltern der aufzunehmenden Kinder und Jugendlichen. Des Weiteren ist Frau Schröder für alle relevanten Abläufe im Vorfeld einer stationären Aufnahme im Sprachheilzentrum zuständig. Sie erreichen Frau Schröder täglich zwischen 8.30 – 12.30 Uhr unter der Telefonnummer der Elternberatung 05063-27959. Natürlich können Sie sich auch an die Zentrale unter 05063-2790 wenden. In der Regel erreichen Sie dort Sabrina Fischer, die Ihnen gerne weiterhilft.

Anne-Kathrin Schröder

Anne-Kathrin Schröder

Zusätzlich möchten wir Sie noch auf unsere „EinSteins“ aufmerksam machen. Hinter dem Namen „Die EinSteins“ verbirgt sich unser besonderes Bildungsangebot für jüngere Kinder: Die Vorschulgruppe „Die EinSteins“, die jeweils zum Schulhalbjahr – also zum Februar 2015 – startet. Sie ist ausgerichtet für Kinder, die im folgenden Sommer in unserer Burgbergschule mit Schwerpunkt Sprache und Lernen eingeschult werden und die Kinder im Rahmen ihrer stationären Sprachheilbehandlung in besonderer Weise auf ihren Schulbesuch vorbereitet. Unter folgendem Link https://sprachheilzentrum.files.wordpress.com/2014/09/prospekt-einsteins.pdf erhalten Sie genauere Informationen zum Vorschulkonzept „Die EinSteins“.

(aks/hg, Foto: as)


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Hillebille und Beißkatze – Kinder im Zwinger!!!

Am Donnerstag vor der Osterabreise haben wir einen Ausflug nach Goslar in den Zwinger unternommen.
Mit einer Mauerstärke im unteren Bereich von 6,5 Meter, einem Durchmesser von 26 Metern und einer Höhe von 20 Metern gehört der Zwinger zu den stärksten noch bestehenden und genutzten Befestigungstürmen Europas. Heute sind im Zwinger ein Restaurant, drei Ferienwohnungen und ein Museum untergebracht.
Das Museum haben wir besucht und eine schöne Führung erhalten. Unter anderem erfuhren wir, was eine Hillebille und und eine Beißkatze ist. Eine Hillebille war das Telefon des Mittelalters: An einem Holzgestell wurden Bretter aufgehängt, auf die mit einem Knüppel geschlagen wurde. Der dabei entstehende Ton ist über etwa 3 – 4 Kilometer zu hören. So haben sich damals die Menschen im Harz Nachrichten zukommen lassen.

Zwinger Goslar II

Eine Beißkatze ist ein Holzverschlag mit Holzgittern und zwei kleinen Abteilungen. Wenn zwei Menschen sich gestritten haben, wurden sie dort eingesperrt – so lange, bis sie sich wieder vertragen haben. Eine Beißkatze stand immer mitten auf einem Marktplatz, so dass alle Menschen ringsherum alles mitbekommen haben.

Zwinger Goslar
Wir konnten viel ausprobieren: Kettenhemden anprobieren und ihr Gewicht fühlen, eine Rüstung anziehen, ein Schwert hochheben, ein Katapult aufziehen, uns in die Beißkatze stellen, …
Zum Schluss wurde jedes Kind zur Ritterin bzw. zum Ritter des Zwingers zu Goslar „geschlagen“, und hat eine Urkunde darüber erhalten.

 

Wer selbst mal hin möchte, hier ist der Link. Wirklich zu empfehlen!!!

http://www.zwinger.de/museum.php

 

Text: dh/hmo, Fotos dh