Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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Von der Raupe zum Schmetterling

In diesem Jahr starteten die Eulenkinder ein neues Projekt. Wir wollten die Entstehung eines Schmetterlings beobachten und live miterleben. Anfang Juni bekamen wir einen Becher mit Raupen zugeschickt.

 

Jeden Tag konnten wir beobachten, wie die Raupen fraßen und größer wurden. Eines Tages verpuppten sich die Raupen und hingen kopfüber am Deckel des Aufzuchtbechers. Nach ca. einer Woche schlüpften aus den Puppen echte Schmetterlinge.

 

Die Kinder hatten von Anfang an großes Interesse an der Entwicklung der Schmetterlinge.  Wir haben die Schmetterlinge 2 Tage mit Zuckerwasser und frischen Blumen gefüttert und sie dann auf dem Spielplatz frei gelassen.

Manchmal kommt noch einer unserer Schmetterlinge vorbei, um uns zu besuchen.

 

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Projektwoche in der Burgbergschule

Zweimal jährlich führt die Burgbergschule eine Projektwoche durch.

Das Thema der Projektwoche im Mai 2018 war die Farbe  „Blau“. Die Kinder beschäftigten sich auf vielfache Weise mit dieser Farbe. Sie lernten Künstler wie Mies von Haut, Yves Klein, Franz Marc und Wassiliy Kandinski kennen und fertigten ihrerseits blaue Kunstwerke an. Sie schufen Unterwasserwelten, bauten blaue Hände aus Gips, stellten das Wort „Blau“ in verschiedenen Sprachen mit ganzem Körpereinsatz dar und vieles mehr. Eine Woche später veranstaltete die Schule eine Vernissage, auf der die Kinder interessierten Mitarbeitern des Sprachheilzentrums ihre Kunstwerke vorstellten.  Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: mit Blaubeerkuchen, Smoothies, Waffeln und „blauem Meer“ wurde klar: Blau ist viel mehr als nur eine Farbe.

 


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Die Burgbergschule hat Nachwuchs

Wie kommt eigentlich ein Küken aus dem Ei? Die Klasse 1b hat es ausprobiert und Eier in einen Brutkasten gelegt.

Und dann hieß es Warten. Beim Schieren (Durchleuchten der Eier während der Brutzeit) konnten die Kinder die Entwicklung der Küken beobachten. Auf einem Brutkalender wurde jeder Tag abgehakt und dann am 21. Tag war das erste Ei war angepickt. Die Spannung war riesig und die Freude noch größer als insgesamt 4 Küken schlüpften. Die nächsten zwei Wochen verbringen die Küken noch in der Burgbergschule und werden von den Kindern versorgt, bevor sie dann in die Hühnerschar von Frau Jämmrich umziehen.


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1.Hilfe-Kurs für Kinder im Sprachheilzentrum

Beim zweiten 1.Hilfe-Kurs für Kinder aus dem Sprachheilzentrum und der BEO-Gruppe nahmen im März wieder 20 Jungen und Mädchen teil. Aufgeteilt in zwei Gruppen lernten sie an drei aufeinander folgenden Tagen das kleine Einmaleins der 1.Hilfe. Neben dem Zuschneiden von Pflastern gehörte hierzu auch das Anlegen von Verbänden. Des Weiteren wurde den Kindern gezeigt wie sie in Notsituationen mit einfachen Mitteln Trost spenden können. Mit viel Ruhe und Geduld machte Frau Leuchtmann von den Johannitern die Mädchen und Jungen damit vertraut, wie sie per Notruf Hilfe holen und was dabei zu beachten ist. Darüber hinaus bekamen die Kinder auch die Möglichkeit, die stabile Seitenlage kennen zu lernen und auszuprobieren. Weitere Übungen fanden an Trainingspuppen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung statt.

Nach Abschluss des 1.Hilfe-Kursus gab es in den Wohngruppen bei Kindern und Erwachsenen einen rasanten Anstieg von Verletzungen, die ausgiebig verbunden, gepflastert und gepflegt werden mussten.

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Gewaltschutztraining im Sprachheilzentrum

Dank des niedersächsischen Programms „Mitten drin!“, das den Ausbau der Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat, konnten wir im Sprachheilzentrum ein Gewaltschutztraining für vier unserer Wohngruppen anbieten.

Vom 20. – 23. März trafen sich hierzu zwei Gruppen mit jeweils 16 Kindern und Jugendlichen in unserer Turnhalle bzw in unserer Cafeteria. Begleitet wurden die Gruppen von jeweils zwei Erzieher*innen sowie jeweils einer Motopädin unseres Hauses. Durchgeführt hat das 4 x 90-minütige Training Herr Leuci vom Verein Bushido Alfeld e.V.

Ziel des Gewaltschutztrainings war der Ausbau von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, um sich vor gewaltsamen Übergriffen zu schützen. Mit den Kindern und Jugendlichen wurden Handlungsstrategien erarbeitet und ihnen wurden Verhaltensmuster aufgezeigt, die helfen sollen, in bedrohlichen Situationen angemessen zu agieren. Dabei kamen unterschiedliche Techniken und Methoden wie Wahrnehmungsübungen und Rollentrainings zum Einsatz.

Die Kinder und Jugendlichen haben gelernt, dass es wichtig ist, sicher aufzutreten und entschieden „NEIN“ zu sagen. Dabei wurde insbesondere die Fähigkeit, sich klar zu äußern geschult, was bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern auch Teil der Therapie ist. Ebenfalls fester Bestandteil der Therapie ist die Förderung der Wahrnehmung unserer Klient*innen. Während des Gewaltschutztrainings haben sich die Kinder und Jugendlichen mit der Wahrnehmung und den Unterschieden von guten und schlechten Gefühlen beschäftigt und erfahren, dass es wichtig ist, diese auch zu benennen.

Die Kinder und Jugendlichen haben ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten trainiert. Sie haben Strategien für den Umgang mit bedrohlichen Situationen kennengelernt, entwickelt und angewendet. Dazu gehörten auch Anwendungen, um sich effektiv vor Verletzungen durch Angreifer*innen zu schützen.

Während des Trainings bestand durchweg eine sehr positive Atmosphäre. Die Kinder und Jugendlichen waren hochmotiviert und mit viel Spaß und Freude dabei.

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Die Bremer Stadtmusikanten im Sprachheilkindergarten:

Zur Vorbereitung auf den Theaterbesuch in Hildesheim zogen die Bremer Stadtmusikanten für eine Woche in den Kindergarten ein. Dabei konnten die Kinder zwischen verschiedenen Angeboten rund um das Märchen wählen: Bewegungsspiele in der Turnhalle, Basteln von Tiermasken, Fantasiereisen, Stuhlkreise und Fingerspiele sowie Bauen einer Räuberhöhle im Wald.

 

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Zum Abschluss der Woche verwandelte sich eine Gruppe in den Räuberwald, in dem ein wildes Räuberfest gefeiert wurde. Zur Belustigung der Kinder spielten die Erwachsenen den Kindern das Märchen der Bremer Stadtmusikanten vor.

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Den Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss der Projektwoche bildete der Ausflug in das Stadttheater Hildesheim.

 

(cz/as)

 

 


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Coole Kids und heiße Öfen

Coole Cars oben drüber

Coole Cars oben drüber

Solche tollen Flitzer haben einige Kinder von Gruppe 11 und 2 in der Sprachtherapie gebaut: Pick-Ups, Sportwagen, Tuner-Karren. Sie sind alle aus Papier gebastelt.

Woher kommt die Idee? Beim Basteln können die Kinder viel lernen. Vom geschickten Umgang mit Bastelmaterial über Fingerfertigkeit mit der Schere bis hin zum vorsichtigen Handhaben der leicht zerknickbaren Ergebnisse ihrer Arbeit – Ziele für die allgemeine Entwicklung sind zahllos vorhanden.

Aber auch aus sprachlicher Sicht ergaben sich viele Möglichkeiten, Therapieinhalte einzuflechten: Wir haben viele neue Begriffe rund um das Auto gelernt. Manche Kinder mussten sich anstrengen, die Bastel-Aktion in vollständigen, korrekten Sätzen wiederzugeben. Andere haben das „sch“ geübt: „Schere“, „Scheinwerfer“, „Scheibenwischer“, „Windschutzscheibe“, alle diese Worte mussten richtig ausgesprochen werden (überlegen Sie mal: Wie viele Wörter mit „sch“ fallen Ihnen ein, wenn Sie an das Thema „Auto“ denken?). So hat jedes Kind seine individuell abgestimmten Therapieinhalte in diesem Projekt trainiert.

Dabei hatten die kleinen Ingenieure so viel Freude, dass bestimmt niemandem aufgefallen ist, dass DAS jetzt Sprachtherapie war. Trotzdem haben dabei alle Kinder motiviert ihre Übungen und Aufgaben erledigt – und super heiße Schlitten kreiert.

Die erste Frage war gleich: „Machen wir das nächstes Mal wieder?“ – aber fürs Erste sind es diesmal genug Wagen geworden. Aber wer weiß, vielleicht lassen sich auch Eltern von dem Papercraft-Fieber anstecken…?

(hw/hg, Foto: hw)