Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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Weihnachts-Post

Die etwas andere Weihnachtspost!

Gestern landete ein Luftballon aus Benefeld auf unserem Parkplatz.
Er hat den weiten Weg von über 100km Luftlinie von einer Hochzeitsfeier hinter sich und wenn die daran hängende Karte zurück kommt, erwartet das Brautpaar ein Tag im Heide-Park.

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Natürlich schicken wir die Karte zusammen mit bunten Glückwünschen von den Kindern an das glückliche Paar zurück.

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Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

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Zwei neue Kettcars für unseren Fuhrpark!

Dank der Spende einer Bad Salzdetfurther Bewohnerin war es uns möglich, den Fuhrpark des Sprachheilzentrums aufzustocken. Nun sausen zwei nagelneue Kettcars in signal-orange über unser Gelände. Die stabilen Fahrzeuge erfreuen insbesondere unsere jüngeren Kinder, die jetzt kräftig in die Pedalen treten und für den nächsten Grand Prix üben.

 

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(af/hg, Fotos: ms)


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AWO Spielfest

240 Kinder gleichzeitig auf einem Sportplatz ergab am 8. Juni ein überaus fröhliches Gewusel.

Das AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth hatte zusammen mit dem Sprachheilkindergarten und der Burgbergschule zu einem Spiele-Fest auf den Sportplatz an der Lamme in Bad Salzdetfurth eingeladen. Außer den Kindern des Sprachheilzentrums und des Sprachheilkindergartens kamen die Kinder der AWO-Kitas Bad Salzdetfurth und Breinum inkl. Krippe und einige Klassen der Lammetalschule.

Insgesamt 17 Spieleangebote wie Torschießen, Luftballon-Federball und Dosenwerfen konnten ausprobiert werden. Dazu gab es bei strahlendem Sonnenschein noch eine kleine Bewirtung mit frischem Obst und Mineralwasser.

Es gab keinerlei Verlierer – jedes Kind verließ nach durchtobten 2 Stunden den Sportplatz mit einer Teilnehmer-Urkunde.

Wir bedanken uns bei der Stadt Hildesheim und dem AWO-Ortsverein Bad Salzdetfurth für die Zurverfügungstellung der Toiletten in der Begegnungsstätte bzw. dem Freibad!

 

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as/hg, Fotos: as

Gruppe 12 trainiert mountain-biking

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Mitte März zum Frühlingsanfang schoben die Kinder und Jugendlichen von Gruppe 12 die neuen Haibike-Mountainbikes Richtung nahe gelegenen Kettcarplatz um diese zum ersten Mal zu testen. Anfangs gab es zahlreiche fahrtechnische Aufgaben, die von den Jungs bewältigt werden mussten, bevor es in das Waldgelände um das Sprachheilzentrums herum ging.

Die neuen Fahrräder wurden aus Spenden für das Sprachheilzentrum finanziert und die Anschaffung mit Unterstützung von Stephan Hornburg (Haibike Fahrradhändler aus Hildesheim) und Ralf Reins (Fahrradhersteller Haibike aus Senfeld) realisiert.

Nachdem die Jugendlichen also wussten, wie man richtig bremst, wie und wann man schalten muss und wie es sich mit der Gewichtsverlagerung verhält, wenn man einen Abhang herunter fährt, steckten wir uns unsere eigene kleine Mountainbike Runde ab und testeten die neuen Haibikes und das zuvor Erlernte. Nach einigen Runden und der einen oder anderen Bekanntschaft mit dem Waldboden hatten wir den Dreh raus.
Nun sind die Jugendlichen optimal vorbereitet die Mountainbikes im 2km entfernten BikeOutdoorPark in Bad Salzdetfurth zu testen, um dort weitere Erfahrungen zu sammeln.

Die Vorfreude ist groß, das Training kann beginnen!

(ms/hg, Fotos: ms)

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Rückblick auf den Fachtag „Sprache verbindet“ am 10.03.2016

„Mehr Sprache(n) – Mehr Chancen“ war das Motto unseres Fachtages zum Thema Mehrsprachigkeit, Migration und (Inter-)Kultur.

Bereits zum Eingang wurde von Heide Goeden als Einrichtungsleiterin des Sprachheilzentrums die Frage gestellt, welches Satzzeichen denn hinter dieses Motto gehöre – ein Punkt, ein Ausrufe- oder gar ein Fragezeichen? Die Fachberaterin für „Hören und Sprache“ Anne Kuhn griff diese Gedanken auf. Sie leitete mit sehr persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit fremden Sprachen und mit unterschiedlichem Umgang in der Kommunikation in die Vortragsreihe ein. Durch unsere verschiedenen Fachvorträge rund um das Thema konnten die Besucher_innen sich intensiv mit dieser Frage auseinandersetzen.

Frau Dr. Ann-Kathrin Bockmann von der Universität Hildesheim stellte zunächst heraus, wie eng Sprache und Gefühl zusammen gehören. „Mutter-Sprache“, der Begriff beinhaltet auch emotionale Werte wie Vertrautheit, Wärme, Zugehörigkeit. Was bedeutet es aber für denjenigen, der sich aus dieser Sprache löst und in eine andere, eine zweite Sprache hineinwächst? Tun sich tatsächlich Chancen auf? Aus Sicht von Frau Dr. Bockmann ist das der Fall. Neues entdecken, sich im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Sprache „an-eignen“, sie zur eigenen Sprache zu machen, das ist eine der Chancen, die sich Mehrsprachigen bieten.

Nicht nur die Sprache ist jedoch ein wichtiges Mittel, um sich oder Anderen Chancen zu eröffnen. Auch die Kultur, die dahinter steckt, ist wichtig. Sie zeigt uns, welche Bedeutung das Kommunizierte hat – nicht nur das Gesprochene, sondern auch das, was unser Körper dabei ausdrückt, ist wichtig. Henrik Wittek vom Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth ging in seinem Vortrag darauf ein, wie unsere eigene Kultur uns manchmal den Blick verstellt auf das, was wirklich zählt. Chancen zum Miteinander öffnen, dazu gehört auch, Gefühle von Fremdheit auszuhalten. Auch mal, eine Situation nicht zu verstehen. Dennoch ist es möglich, auf eine gemeinsame Lösung und gemeinsame Entwicklungen zu vertrauen. Insbesondere in interkulturellen Elterngesprächen kann das zwar lange dauern, aber viele Chancen für alle Beteiligten kreieren.

Im Abschlussvortrag stellte Lehrlogopädin Funda Can vor, wie bei einer gestörten Sprachentwicklung in mehreren Sprachen vorzugehen ist. Dabei ist schwierig, dass es keine einheitliche Definition des Begriffs „Mehrsprachigkeit“ gibt – und kaum normierte oder standardisierte logopädische Testverfahren, um eine Differentialdiagnostik bei spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) in mehreren Sprachen zu ermöglichen. Eines steht für Frau Can jedoch fest: Die Mehrsprachigkeit kann kein Auslöser für eine SSES sein. Eltern sollten vielmehr darin bestärkt werden, diejenige Sprache zu Hause zu sprechen, die sie sicher können – denn nur so können die Kinder eine richtige sprachliche Struktur erlernen und die Chance erhalten, in mehreren Sprachen zu Hause zu sein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden diese Themen wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Deutschlehrer Peter Zerulla-Alphei und der „Rucksack“ – Multiplikatorin Renate Schenk wurden Ideen zusammengetragen, wie pädagogische und therapeutische Fachkräfte an der Entstehung von Chancen durch Mehrsprachigkeit beteiligt sind und sie günstig beeinflussen können. Es gibt zahlreiche Ideen und alltagstaugliche Möglichkeiten, wie mehr Sprache(n) zu mehr Chancen werden können. Für diejenigen, die diese Sprachen sprechen oder erlernen, und für diejenigen, die diesen Menschen begegnen. Damit gehört hinter unser Motto „Mehr Sprache(n) – mehr Chancen“ als Bilanz des Fachtages ein saftiges Ausrufezeichen.

Alle Vorträge stehen hier elektronisch zur Verfügung. Wenn Sie mehr Informationen zu diesem Thema wünschen, melden Sie sich gerne!

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(hw/hg, Fotos: bb)