Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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Von der Raupe zum Schmetterling

In diesem Jahr starteten die Eulenkinder ein neues Projekt. Wir wollten die Entstehung eines Schmetterlings beobachten und live miterleben. Anfang Juni bekamen wir einen Becher mit Raupen zugeschickt.

 

Jeden Tag konnten wir beobachten, wie die Raupen fraßen und größer wurden. Eines Tages verpuppten sich die Raupen und hingen kopfüber am Deckel des Aufzuchtbechers. Nach ca. einer Woche schlüpften aus den Puppen echte Schmetterlinge.

 

Die Kinder hatten von Anfang an großes Interesse an der Entwicklung der Schmetterlinge.  Wir haben die Schmetterlinge 2 Tage mit Zuckerwasser und frischen Blumen gefüttert und sie dann auf dem Spielplatz frei gelassen.

Manchmal kommt noch einer unserer Schmetterlinge vorbei, um uns zu besuchen.

 

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12. Kindergarten-Fußballturnier am 10.06.2018

Seit vielen Jahren findet in Bockenem ein Fußballturnier der Kindergärten aus der Region statt. Auch die Kinder der  Tiger-, Bären-, Mäuse- und Eulengruppe kickten in diesem Jahr im Karl-Binder-Stadion wieder mit. Ausrichter war die evangelische KITA Bornum / Mahlum.

Durch gezielte Vorbereitung war die Spannung bei den Kindern groß und die Kindergartenkinder fieberten dem Kindergartencup mit Vorfreude entgegen. Diese Freude wurde trotz eines Regenschauers nicht getrübt. Die Spielpausen waren mit Aktivitäten wie zum Beispiel Tattoos aufkleben, Steine bemalen, Hufeisen werfen gut  gefüllt.  Auch die Hüpfburg und die Tombola wurden von den kleinen und großen Gästen gut angenommen. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit: die Erzieher*innen spielten gegeneinander. Am Ende waren alle teilnehmenden Mannschaften Gewinner und wurden mit Medaillen und Eis sowie  einem Pokal und einem ein Bobby Car belohnt. Der Sprachheilkindergarten fuhr mit einem 4. Platz glücklich nach Hause.

Unser Dank gilt den Organisatoren sowie den Eltern und Kindern, die den weiten Weg nach Bockenem auf sich genommen haben. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung … bis zum nächsten Jahr!


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Freiwillige gesucht!

Hallo, bist Du auf der Suche nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr? Hast Du Lust eine Menge Erfahrungen zu sammeln und jeden Tag mit einem Lächeln nach Hause zu gehen? Dann bist Du im Sprachheilzentrum in Bad Salzdetfurth genau richtig!

Wir Fünf sind seit einiger Zeit hier im Dienst und unterstützen die Kinder und die Erzieher*innen in ihrem Alltag. Unser Alltag ist sehr abwechslungsreich, da wir morgens in der Burgbergschule arbeiten und nachmittags in den Gruppen tätig sind. Dort spielen wir Spiele, basteln, helfen bei den Hausaufgaben oder gehen gemeinsam nach draußen.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewerbe Dich beim Sprachheilzentrum!

 

 


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Neue Attraktion im AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth

Glückspirale sponsert Niedrigseilgarten

Das Sprachheilzentrum  ist bald um eine Attraktion reicher: Auf einem bisher brachliegenden Teil des Grundstückes wird zzt. durch eine Fachfirma ein Niedrigseilgarten errichtet.

Der Niedrigseilgarten wird die auf dem Gelände vorhandenen Bäume einbinden und so einen naturnahen neuen Spielbereich ergeben. Durch die geringe Höhe der einzelnen Elemente werden die Koordination, das Gleichgewichtsgefühl und die Teamfähigkeit geschult, ohne dass Gefahren durch Abrutschen oder Abspringen bestehen.
Der sogenannte „Mohalkwalk“ wird aus fünf Elementen bestehen, die auch eine pädagogische Arbeit mit Gruppen aller Altersklassen ermöglicht.

Neben der Förderung durch die Glücksspirale investiert die AWO einen erheblichen Eigenanteil in diesen neuen Spiel- und Förderbereich.

Hier wird der Seilgarten entstehen.

 

Diese Baumstämme werden zukünftig die Seilkonstruktion tragen.


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Rückblick auf den Fachtag „Sprache verbindet“ am 10.03.2016

„Mehr Sprache(n) – Mehr Chancen“ war das Motto unseres Fachtages zum Thema Mehrsprachigkeit, Migration und (Inter-)Kultur.

Bereits zum Eingang wurde von Heide Goeden als Einrichtungsleiterin des Sprachheilzentrums die Frage gestellt, welches Satzzeichen denn hinter dieses Motto gehöre – ein Punkt, ein Ausrufe- oder gar ein Fragezeichen? Die Fachberaterin für „Hören und Sprache“ Anne Kuhn griff diese Gedanken auf. Sie leitete mit sehr persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit fremden Sprachen und mit unterschiedlichem Umgang in der Kommunikation in die Vortragsreihe ein. Durch unsere verschiedenen Fachvorträge rund um das Thema konnten die Besucher_innen sich intensiv mit dieser Frage auseinandersetzen.

Frau Dr. Ann-Kathrin Bockmann von der Universität Hildesheim stellte zunächst heraus, wie eng Sprache und Gefühl zusammen gehören. „Mutter-Sprache“, der Begriff beinhaltet auch emotionale Werte wie Vertrautheit, Wärme, Zugehörigkeit. Was bedeutet es aber für denjenigen, der sich aus dieser Sprache löst und in eine andere, eine zweite Sprache hineinwächst? Tun sich tatsächlich Chancen auf? Aus Sicht von Frau Dr. Bockmann ist das der Fall. Neues entdecken, sich im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Sprache „an-eignen“, sie zur eigenen Sprache zu machen, das ist eine der Chancen, die sich Mehrsprachigen bieten.

Nicht nur die Sprache ist jedoch ein wichtiges Mittel, um sich oder Anderen Chancen zu eröffnen. Auch die Kultur, die dahinter steckt, ist wichtig. Sie zeigt uns, welche Bedeutung das Kommunizierte hat – nicht nur das Gesprochene, sondern auch das, was unser Körper dabei ausdrückt, ist wichtig. Henrik Wittek vom Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth ging in seinem Vortrag darauf ein, wie unsere eigene Kultur uns manchmal den Blick verstellt auf das, was wirklich zählt. Chancen zum Miteinander öffnen, dazu gehört auch, Gefühle von Fremdheit auszuhalten. Auch mal, eine Situation nicht zu verstehen. Dennoch ist es möglich, auf eine gemeinsame Lösung und gemeinsame Entwicklungen zu vertrauen. Insbesondere in interkulturellen Elterngesprächen kann das zwar lange dauern, aber viele Chancen für alle Beteiligten kreieren.

Im Abschlussvortrag stellte Lehrlogopädin Funda Can vor, wie bei einer gestörten Sprachentwicklung in mehreren Sprachen vorzugehen ist. Dabei ist schwierig, dass es keine einheitliche Definition des Begriffs „Mehrsprachigkeit“ gibt – und kaum normierte oder standardisierte logopädische Testverfahren, um eine Differentialdiagnostik bei spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) in mehreren Sprachen zu ermöglichen. Eines steht für Frau Can jedoch fest: Die Mehrsprachigkeit kann kein Auslöser für eine SSES sein. Eltern sollten vielmehr darin bestärkt werden, diejenige Sprache zu Hause zu sprechen, die sie sicher können – denn nur so können die Kinder eine richtige sprachliche Struktur erlernen und die Chance erhalten, in mehreren Sprachen zu Hause zu sein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden diese Themen wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Deutschlehrer Peter Zerulla-Alphei und der „Rucksack“ – Multiplikatorin Renate Schenk wurden Ideen zusammengetragen, wie pädagogische und therapeutische Fachkräfte an der Entstehung von Chancen durch Mehrsprachigkeit beteiligt sind und sie günstig beeinflussen können. Es gibt zahlreiche Ideen und alltagstaugliche Möglichkeiten, wie mehr Sprache(n) zu mehr Chancen werden können. Für diejenigen, die diese Sprachen sprechen oder erlernen, und für diejenigen, die diesen Menschen begegnen. Damit gehört hinter unser Motto „Mehr Sprache(n) – mehr Chancen“ als Bilanz des Fachtages ein saftiges Ausrufezeichen.

Alle Vorträge stehen hier elektronisch zur Verfügung. Wenn Sie mehr Informationen zu diesem Thema wünschen, melden Sie sich gerne!

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(hw/hg, Fotos: bb)


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Einladung zu unserer Fachtagung

Liebe Leserinnen und Leser,
hiermit möchten wir zu unserer Fachtagung am 10.03.2016 einladen:

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Die Einladung kann auch hier als pdf herunter geladen werden.