Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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Einladung zu unserer Fachtagung

Liebe Leserinnen und Leser,
hiermit möchten wir zu unserer Fachtagung am 10.03.2016 einladen:

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Die Einladung kann auch hier als pdf herunter geladen werden.


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Dezember

Kalenderblatt Dezember 2015 des Sprachheilkindergartens

Kalenderblatt Dezember 2015 des Sprachheilkindergartens

Die Atmosphäre in unserem Kindergarten ist in der Adventszeit von Keks— und Tannenduft, Kerzenschein und einer geheimnisvollen Stimmung erfüllt. Um ein wenig von dieser vorweihnachtlichen Stimmung zu Ihnen nach Hause zu bringen, haben wir Ihnen unser Lieblings- Keksrezept aufgeschrieben. Vielleicht haben Sie Lust diese leckeren Zimtsterne mit Ihren Kindern zu backen?

Ganz nebenbei fördern Sie:

  • die Wahrnehmung (Fühlen beim Teig kneten, Schmecken beim Probieren der Zutaten)
  • den Wortschatz (Schüssel, Teig, Gewürze…)
  • das Sprachverstehen (hol bitte eine Schale, das Mehl…)

Viel Spaß beim Backen mit Ihren Familien, gutes Gelingen und guten Appetit.

Eine schöne Adventszeit und frohe Weihnacht

wünscht Ihnen das Kindergartenteam

 

(cz/as)


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Umleitung!

Der Landkreis Hildesheim investiert in seine Straßen. Das finden wir klasse und auch total angebracht.

Etwas anstrengend ist die Tatsache, dass die Verbindungsstraße zwischen Hildesheim und Bad Salzdetfurth kurz vor dem Sprachheilzentrum davon betroffen ist. Seit dem 10. August wird zwischen Wesseln und Detfurth gebaut und die Verbindungsstraße ist zur Zeit komplett gesperrt.

Alle von Norden (also von Hildesheim oder der Autobahnabfahrt Hildesheimer Börde) anreisenden Familien, Taxen und Mitarbeiter werden ab Wesseln über eine landschaftlich sehr reizvolle, aber leider auch 19 km längere Strecke umgeleitet. Natürlich ist die Umleitung gut ausgeschildert.

Wir wünschen allen Kindern, Eltern und Mitarbeitern trotzdem eine gute Anreise am 23. August!

Artikel aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

Artikel aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung

 

 


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Fragen sind Geschenke!

Drei Sprachtherapeutinnen des Sprachheilzentrums und zwei Lehrerinnen der Burgbergschule nahmen kürzlich an einer Fortbildung von Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Motsch in Rastede teil. In dem zweitägigen Workshop mit dem Titel: „Der Wortschatzsammler – Strategietherapie lexikalischer Störungen im Vorschul- und Schulalter“ ging es um Fragen zum Erlernen und Abspeichern neuer Wörter, zum Aufbau und zur Organisation unseres Lexikons sowie um Strategien, um Wörter zum passenden Zeitpunkt abrufen zu können.

Besonders Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung im semantisch-lexikalischen Bereich müssen mitunter so viele fehlende Wörter „aufholen“, dass es fast unmöglich erscheint, dass sie ihren Wortschatz in kürzester Zeit durch reines „Vokabel lernen“ und vor allem mit der nötigen Motivation altersentsprechend füllen können. Kinder, die immer wieder die negative Erfahrung gemacht haben, dass Nachfragen nicht erwünscht ist oder die sich schämen, etwas nicht zu wissen, werden über kurz oder lang zu „Ja-Sagern“, umschreiben umständlich fehlende Wörter oder treten gar bei sehr hoher Frustration den sozialen und verbalen Rückzug an. Kinder müssen aber neugierig auf unbekannte Wörter sein und sich sogar freuen dürfen, wenn ihnen ein unbekanntes Wort begegnet. Denn wer zu wenige Worte hat, dem fehlt es vor allem an Erfahrung mit seiner Umwelt und am Mut, Fragen zu stellen. Fragen gelten jedoch als wichtigster Motor der lexikalischen Entwicklung und bilden daher das zentrale Prinzip dieser Therapieform.

Die Wortschatzsammler

Vor diesem Hintergrund entwickelte der Referent die Idee, neue Wörter nicht stur auswendig zu lernen, sondern sie wie Piratenschätze zu sammeln, sie in ihrer Funktion und Bedeutung kennenzulernen, sie zu beschreiben und sie dann für immer (im Kopf) zu behalten. Zu jedem neuen Begriff werden sich somit sogenannte Konzepte angeeignet, die sich letztlich zu einem großen Netzwerk im Gehirn miteinander verknüpfen. Zu dem Wort „Zitrone“ lernt man so, dank der Netzwerktheorie, sehr viele weitere Begriffe kennen, z.B. sauer, gelb, schälen, auspressen, Spanien, Kern, Saft, oval, dreisilbig, Nomen usw., wodurch sich das Lexikon rasant erweitert und der Wortabruf beschleunigt wird. Der „Wortschatzsammler“ war geboren.

Mithilfe von Pirat Tom, einer Handpuppe, sammeln die Kinder nun all jene Wörter in Form von Bildern oder Gegenständen aus einer Schatzkiste, deren Bedeutung sie nicht kennen. Wer ein unbekanntes Wort findet, fragt nach und übt mit Hilfe von verschiedenen Strategiemethoden, diese neuen Wörter in sein Lexikon aufzunehmen und dort abzuspeichern. Natürlich darf hier der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen: Substantive werden nach Möglichkeit als reale Gegenstände präsentiert, deren Funktion spielerisch ausprobiert werden kann, wodurch neue Erfahrungen gemacht werden. Neue Erfahrungen führen wiederum dazu, dass sich neue Konzepte angeeignet werden und das Netzwerk des Gehirns weiter ausgebaut wird. Am Ende der Therapiestunde kommt der „Zauberer“ und fragt den Namen und die Bedeutung der gefundenen „Schätze“ ab. Die Schätze werden anschließend in kleine Fotos verzaubert und können dann in ein „Schatzheft“ eingeklebt und später mit nach Hause genommen werden.

Die wichtigste Erkenntnis dieser Fortbildung ist: Jeder kann zum Wortschatzsammler werden und seine persönliche Schatztruhe jeden Tag mit neuen Schätzen in Form von Wörtern füllen! Unser aller Aufgabe besteht darin, Kinder zu ermutigen, nachzufragen, wenn sie ein Wort nicht kennen oder dessen Bedeutung nicht verstehen, denn: Fragen sind Geschenke!

(fl/as)

 


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Feedback: Projektwoche!

In der Zeit zwischen dem 27.08. und dem 08.09.14 fand bei uns im Sprachheilzentrum wieder eine „Projektwoche“ statt, die in diesem Fall fast zwei Wochen dauerte. Unter dem Motto Zauberei gab es viele tolle Angebote. Diese wurden von den Kindern sehr gerne angenommen. Die Zauberfantasie-Reise mit Kapitän Nemo, den Zauberstein, bei dem man verweilen und zur Ruhe kommen konnte, die Kletterzauberei im Niedrigseilgarten, bei der die Kinder ihr Gleichgewicht schulen konnten, die Zauberhaften Lieder, die die Aula der Schule mit fröhlichem Gesang erfüllten, das Zauberhafte Allerlei, das unsere Küche schmackhaft zubereitete und der Wasser-Zauber, bei dem die Kinder unsere Bad Salzdetfurther Feuerwehr besuchen durften und alles ausprobieren konnten, was mit dem Löschen zu tun hat.

Niedrig-Seilgarten

Niedrig-Seilgarten

Durch das Wald-Quiz, die Hausrallye und die Stadtrallye konnten die neuen und die „erfahrenen“ Kinder „ihr Haus“ und „ihre Stadt“ entdecken. Sie haben den Wald und die Tiere kennengelernt und auch in diesem Jahr wieder viele schöne Preise durch die Teilnahme gewonnen. Der Zoo und der Flughafen in Hannover, sowie das Hoppla Hopp und die Polizei in Hildesheim haben uns erneut unterstützt und den Kinder mit Freikarten den jeweiligen Besuch ermöglicht.

Unser Dank geht an alle diejenigen, die trotz ihrer beruflichen Aufgaben und Verpflichtungen die Möglichkeit gefunden haben, den Kindern eine große Freude zu bereiten und an die Unternehmen, die durch ihre Preisspenden und ihre Zeit für Begeisterung bei unseren Kinder gesorgt haben. So werden Ferien zum Erlebnis. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

(mk/hg)


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Neue Leitung an der Burgbergschule

Bernhard Sandmann

Bernhard Sandmann

Ende Juli 2014 wurde Peter Zerulla-Alphei in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Zerulla-Alphei hat 35 Jahren mit großem Engagement und beispielhafter Zuverlässigkeit als Förderschullehrer an der Burgbergschule gearbeitet. In den letzten 7 Jahren hat er darüber hinaus gemeinsam mit mir die Schule geleitet. Wir wünschen Herrn Zerulla-Alphei für den nächsten Lebensabschnitt die gleiche Lebensfreude und Charakterstärke, die er auch immer in der Burgbergschule gezeigt hat.

Im neuen Schuljahr übernehme ich nun zunächst alleine die Schulleitung. Seit 34 Jahren unterrichte ich bereits an der Burgbergschule. In der Zeit von 2005 bis 2007 war ich stellvertretender Schulleiter. Danach habe ich gemeinsam mit Peter Zerulla-Alphei die Schule geführt.

Ab Februar 2015 werde ich diese Arbeit gemeinsam mit Julia Leinemann fortsetzen. Frau Leinemann hat bereits von 1983-2009 als Förderschullehrerin an der Burgbergschule gearbeitet. In den Jahren 2007- 2011 war sie zudem als Seminarleiterin an der Ausbildung neuer Lehrkräfte für die Förderschulen beteiligt. Seit 2009 ist sie in verschiedenen Integrationsklassen bzw. Inklusionsklassen an unterschiedlichen Schulen tätig.

Frau Leinemann verbleibt weiterhin im öffentlichen Dienst, sie lässt sich jedoch für die Mitarbeit in der Schulleitung der Burgbergschule teilbeurlauben. Während ich mich weiterhin schwerpunktmäßig um die personellen und wirtschaftlichen Aufgaben kümmern werde, übernimmt Frau Leinemann im schulfachlichen Bereich die Verantwortung

Bernhard Sandmann

(Foto: as)

 


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Die Testphase ist erfolgreich beendet – Karlsson kommt!

Unser Therapiehund Kooper hat nun einen zuverlässigen Nachfolger: Karlsson.

Während ich als Therapiehundeführerin noch skeptisch beobachtete und testete, wie sich der Neuling im Kontakt und Umgang mit den Kindern macht, stand für diese bereits alles fest. Sie forderten schon nach dem ersten Aufeinandertreffen: Karlsson muss bleiben!
Ganz so leicht ist es dann aber doch nicht. Bevor Karlsson ausgebildeter Therapiehund werden kann, stehen wichtige Dinge im Vordergrund. Das wichtigste allem voran: Eine gute Beziehung zu den Kindern, d.h. Karlsson muss lernen wie er sich den aufdringlichen Kindern gegenüber verhält, wie er mit den Vorsichtigen in Kontakt tritt und wie er von den Mutigen ein Leckerli abgreifen kann.
Während er bei den einen sehnsüchtig wartet, bis die gefüllte Hand sich öffnet, um die Belohnung abzugreifen, drängt er die Anderen mit dem Hinterteil beiseite, wenn sie ihm zu schnell zu nahe kommen. Bei den Anderen wiederum schleicht er sich vorsichtig heran, schnuppert kurz an der Hand und verschwindet wieder.
Das ist nämlich die zweite Sache, die er strikt zu befolgen hat: Auf der Decke „verschwinden“. Tatsächlich ist damit gemeint, ein bisschen durchsichtig zu werden, denn der Therapieverlauf und die Fortschritte der Kinder stehen im Vordergrund. Stören darf er Niemanden. Auf der anderen Seite ist die Decke aber auch sein Bereich. Sein Schlafplatz und sein Rückzugsort, denn keines der Kinder darf zu ihm unter den Schreibtisch kommen. Darauf muss ich als Therapiehundführerin am meisten achten.
Da Karlsson bisher als „Familienhund“ groß geworden ist, sind ihm die Reize hier im Sprachheilzentrum zeitweise völlig fremd. Er kennt es nicht, das Kinder schreiend auf dem Flur entlanglaufen, fragt sich bestimmt manchmal, warum Watte durch den Raum gepustet wird oder warum es so viele Varianten von seinem Namen und dem Namen seines Hundekumpels gibt: Tarlsson, Plankton, Karlkon, Tooper, Blublei oder Pooper.

Unsere Logopädin Britte Bleckmann mit Karlsson und Kooper (v.l.n.r.)

Unsere Logopädin Britta Bleckmann mit Karlsson und Kooper (v.l.n.r.)

Teil 2 folgt!