Kalender Juni 2020

Das s/w-Foto aus den ersten Tagen des Sprachheilzentrums ist so gar nicht mehr reproduzierbar. Es gibt zwar noch den großen Sandkasten mit der Wassermatschanlage, aber der Blick über die Dächer von Bad Salzdetfurth ist so nicht mehr sichtbar. Viel zu hoch sind die Bäume jetzt geworden und man hat den Eindruck, mitten im Wald zu spielen.

Auch der große Schornstein des inzwischen stillgelegten  Kali-Werkes im Hintergrund existiert nicht mehr, er wurde vor einigen Jahren abgebrochen.

Was geblieben ist, ist der Spaß, den die Kinder seit mehr als 4 Jahrzehnten auf der riesigen Sandspielfläche haben. Und der soll bitte auch genauso bleiben 🙂

Müll sammeln mit Spaß


In den letzten Wochen hat man sich des Öfteren die Frage gestellt,  wie man die Kinder zu Hause sinnvoll und im Idealfall mit ein wenig Spaß beschäftigen kann. Warum nicht mal etwas Gutes für die Umwelt tun?


In unserem Fall wollten die 4 Jungs aus dem Sprachheilzentrum etwas Gutes für Bad Salzdetfurth machen. Schnell schnappten sie sich jeweils einen Eimer und eine Müllzange und machten einen kleinen Spaziergang in der Sonne. Am Sprachheilzentrum  ging es los, vorbei am Pflegeheim Bergschlößchen, durch den Wald des Burgberges, am Eiscafé Dolce Vita vorbei und durch die Altstadt wieder zurück zum Internat.  Jeder der vier Jungs hatte mit Stolz einen Eimer Müll gesammelt und ihn fachgerecht entsorgt. „ Das machen wir morgen wieder“ waren sie sich einig.

KVM – Projekt in der Burgbergschule

Wir sind eine Schule, in der ein friedliches Miteinander und ein gegenseitiger respektvoller Umgang an oberster Stelle stehen. Um diese Ziele für unsere Schule und unsere Schüler*innen zu erreichen und zu wahren haben wir das sogenannte KVM – Projekt (Kooperative Verhaltensmodifikation) in unserer Schule eingeführt.

An dieser Stelle möchten wir dieses Projekt einmal genauer vorstellen.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen äußern zunächst im Rahmen einer Klassen – und später Klassensprechersitzung, was ihnen am Verhalten der Mitschüler*innen im Unterricht und in der Pause missfällt. Die Auffälligkeit, die am häufigsten genannt wurde, wird zur ersten Verhaltensregel (z.B. „Wir wollen nicht treten“). Diese erste Regel gilt zunächst für vier Unterrichtswochen und wird im Laufe der Zeit durch zusätzliche, neu festgelegte Regeln erweitert. In diesen vier Wochen wird über jeden Schüler*in vom Klassenlehrer ein Protokollbogen geführt. Bei entsprechender Auffälligkeit erhält der Schüler*in einen Strich. Nach vier Wochen findet eine „Belohnung“ (in Form verschiedener gemeinsamer Aktionen wie z.B. Waffeln backen, Sportspiele, Buden bauen im Wald, verschiedene Bastelangebote, Kegeln, Eis essen u.v.m. im Rahmen der AG-Zeit) für die Schüler*innen statt, die weniger als sechs Striche erhielten. Schüler*innen mit mehr Strichen gehen am Tag der Belohnung in eine „Beratung“.

In den Beratungen wird das jeweilige, noch nicht angemessene Verhalten besprochen und reflektiert und durch spielerische und handlungsorientierte sowie  kooperative Übungen gemeinsam an der Erreichung des Ziele gearbeitet

Wir sind eine Schule, in der ein friedliches Miteinander und ein gegenseitiger respektvoller Umgang an oberster Stelle stehen. Um diese Ziele für unsere Schule und unsere Schüler*innen zu erreichen und zu wahren haben wir das sogenannte KVM – Projekt (Kooperative Verhaltensmodifikation) in unserer Schule eingeführt.

An dieser Stelle möchten wir dieses Projekt einmal genauer vorstellen.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen äußern zunächst im Rahmen einer Klassen – und später Klassensprechersitzung, was ihnen am Verhalten der Mitschüler*innen im Unterricht und in der Pause missfällt. Die Auffälligkeit, die am häufigsten genannt wurde, wird zur ersten Verhaltensregel (z.B. „Wir wollen nicht treten“). Diese erste Regel gilt zunächst für vier Unterrichtswochen und wird im Laufe der Zeit durch zusätzliche, neu festgelegte Regeln erweitert. In diesen vier Wochen wird über jeden Schüler*in vom Klassenlehrer ein Protokollbogen geführt. Bei entsprechender Auffälligkeit erhält der Schüler*in einen Strich. Nach vier Wochen findet eine „Belohnung“ (in Form verschiedener gemeinsamer Aktionen wie z.B. Waffeln backen, Sportspiele, Buden bauen im Wald, verschiedene Bastelangebote, Kegeln, Eis essen u.v.m. im Rahmen der AG-Zeit) für die Schüler*innen statt, die weniger als sechs Striche erhielten. Schüler*innen mit mehr Strichen gehen am Tag der Belohnung in eine „Beratung“.

In den Beratungen wird das jeweilige, noch nicht angemessene Verhalten besprochen und reflektiert und durch spielerische und handlungsorientierte sowie  kooperative Übungen gemeinsam an der Erreichung des Ziele gearbeitet.

(km)

Sprachfördernde Verhaltensweisen

„Papa, du mir Tatao einschenken?“
„Ja, ich kann dir gerne Kakao einschenken.“ Oder „das heißt Kakao!“

Welche Antwort würden Sie gerne hören, wenn Sie Durst auf Kakao hätten?

In diesem Artikel geht es darum, wie Sie ihr Kind bestmöglich beim Sprechen lernen unterstützen können.

Im dem Beispiel mit dem Kakao ist bereits sprachförderndes Verhalten enthalten: In dem Moment, wo Sie die Aussage Ihres Kindes wiederholen hat Ihr Kind die Möglichkeit, die korrekte Aussprache zu hören. Sie zeigen auf diese Weise Ihrem Kind, dass sein Wunsch (Kakao zu bekommen) wichtiger ist, als der Fehler in der Aussprache. Sie korrigieren Ihr Kind, ohne das Ihr Kind es direkt als Fehler aufgezeigt bekommt.

Ihr Kind erlernt Sprache, indem es Ihnen und Anderen zuhört. Geben Sie ihrem Kind die Chance und wiederholen Sie die Aussage ohne auf den Fehler hinzuweisen.

Sie können zudem das Wort Kakao noch häufiger wiederholen und ihrem Kind die Möglichkeit geben, das Wort häufig korrekt ausgesprochen zu hören.

  • Möchtest du noch mehr Kakao?
  • Schmeckt dir der Kakao?
  • Trinkst du lieber warmen oder kalten Kakao?

Ihnen fallen sicher noch weitere Fragen ein.

Um ihr Kind bestmöglich beim Sprechen lernen zu unterstützen, können Sie gerne einmal auf folgende Dinge bei sich achten:

  • Halten Sie Blickkontakt zu Ihrem Kind?
  • Sprechen Sie in einem angemessenen Tempo mit ihrem Kind?
  • Betonen und Wiederholen Sie für ihr Kind schwierige Wörter?

Hilfreich für Ihr Kind ist auch, wenn Sie die Aussagen Ihres Kindes verlängern. Mit einem Beispiel wird es deutlicher: Ihr Kind zeigt auf einen Hund und sagt: „Da!“ Sie könnten dann antworten mit: „Da ist ein Hund. Schau mal, er schnuppert an dem Zaun“ oder „Der Hund wedelt mit seinem Schwanz“.

Beobachten sie gemeinsam Situationen und reden Sie dabei über die Geschehnisse. Auf diese Weise geben Sie ihrem Kind die Möglichkeit neue Wörter zu lernen. Das begleitende Sprechen kann neben dem Beobachten auch im gemeinsamen Spiel gut umgesetzt werden. Wenn Ihr Kind beispielsweise die Geräusche eines Autos imitiert können Sie kommentieren, wohin oder worüber das Auto fährt.

Probieren Sie es aus! (bb/as)

 

Sprach- oder Sprechauffällig? Was ist der Unterschied?

Liebe Eltern,

vielleicht ist Ihnen bei Ihrem Kind aufgefallen, dass die Sprache oder das Sprechen noch nicht so richtig klappt. In den folgenden Artikeln berichten wir kurz und knackig über die verschiedenen Auffälligkeiten. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Bei Bedarf oder Fragen können Sie sich natürlich jederzeit melden.

Hat ihr Kind Sprach- oder eine Sprechstörung?

Eine Sprachstörung liegt vor, wenn Ihr Kind Probleme mit der (Mutter)Sprache hat. Es kann sein, dass die Aussprache, also die Einzelnen Laute fehlerhaft ausgesprochen werden. Vielleicht sagt ihr Kind „Bielplatz“ statt „Spielplatz“ oder „Tuchen“ statt „Kuchen“.

In diesem Fall ist die Artikulation in der Entwicklung verzögert. Hierbei handelt es sich um eine Sprachstörung.

Möglich ist auch, dass Ihr Kind die Wörter in einem Satz in der falschen Reihenfolge sagt. „Ich Oma anrufen“ z. B. oder „Ich Hunger haben.“

Wenn Ihnen dies auffällt, kann es sein, dass die Grammatik-Entwicklung ihres Kindes verlangsamt oder gestört ist.

Aber Achtung: Gewisse „Fehler“ sind in der kindlichen Entwicklung normal! Erst mir fortschreitendem Alter wird es zu einer Sprachstörung!

Zu Sprachstörungen gehören auch der Wortschatz und das Verstehen von Wörtern. Je mehr Wörter ihr Kind erlernt, desto mehr kann es selber benennen und verstehen.

Eine typische Sprechstörung hingegen ist z. B. das Stottern. Bei einer Sprechstörung ist der (muskuläre) Vorgang des Sprechens in irgendeiner Weise beeinträchtigt. Auch das Lispeln gehört dazu. Die Zungenbewegung, also vielmehr die Muskulatur ist in diesem Falle noch nicht ausreichend gekräftigt. (bb/as)

Sprachförderung im Alltag – Teil 4

Handlungsbegleitendes Sprechen

Heute haben wir eine kleine, aber wirkungsvolle Technik für Sie: Das handlungsbegleitende Sprechen.

Kinder wollen überall dabei sein und mithelfen. Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, sind sie sozusagen „Lernende im Homeoffice“. Ihrem Beruf als Lernende können sie aber nur nachkommen, wenn es dafür ordentlich Futter gibt.

 

In vielen Alltagssituationen sind die kleinen Hände mit dabei: Beim Kochen, beim Wäsche aufhängen, beim Putzen und dergleichen mehr. All diese Gelegenheiten müssen Sie sich als sprachliche Lernchancen vorstellen. In unserem Beitrag über den Wortschatz haben wir darüber bereits geschrieben: Sprache organisiert sich nach semantischen Feldern – und jede dieser Situationen ist eines.

Sprache kommt in diese Situationen, wenn Sie Ihre Handlungen dabei kommentieren, etwa so wie bei einem Fußballspiel (jedoch ohne den übertriebenen Enthusiasmus der Kommentatoren. „uuuuuund Schrubben!“ klingt einfach nicht so wie „uuuuuund Tooooor!“. Andererseits: Fällt Ihnen die Haushaltsarbeit mit Humor nicht auch leichter?).

Sie können dabei fortwährend beschreiben, was Sie gerade tun. Das ist am Anfang vielleicht etwas seltsam, aber nacheiner Zeit der Gewöhnung geht es ganz wie von selbst. „Jetzt brauche ich eine Klammer. Gibst du mir die? Danke. Dann hänge ich den Pullover hier auf. Als Nächstes hängen wir das T-Shirt auf. Gibst du mir noch einmal Klammern?“ Das Kind ist in den Handlungsprozess eingebunden und bekommt sprachlichen Input. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn Sie in vollständigen Sätzen sprechen. Sie liefern so ein sprachliches Vorbild, an dem sich das Kind orientiert. Sprachliche Strukturen lernen Kinder nämlich auch über die Nachahmung. Beim handlungsbegleitenden Sprechen sozusagen „ganz nebenbei“.

Darum wird diese Technik, wenn Sie danach googlen, auch häufig im Kontext mit der sprachlichen Bildung von Kindergartenkindern genannt (z.B. beim Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe): https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&id=303:sprachentwicklung-und-sprachbildung-im-kindergarten&catid=76 ).

Sie ist jedoch zur Vermittlung sprachlicher Kompetenz für alle Kinder geeignet, die das Sprechen noch üben – also auch für unsere Einsteins und Schulkinder.

Mit einem kleinen Augenzwinkern verabschieden wir uns heute mit einer alten Weisheit, die besagt: Plappern gehört zum Handwerk.

Ein Zoobesuch der anderen Art

Ein Zoobesuch der anderen Art
Ein Zoospiel für den Sachunterricht in der Burgbergschule.

Gerade in der jetzigen Zeit ist es manchmal schwer oder sogar unmöglich zusammen in den Zoo zu gehen. Also warum nicht Zoo spielen.

Wir nehmen ein großes Blatt Papier und malen oder tuschen es komplett voll mit großen bunten Flecken. Das werden später unsere Gehege.

Danach malen wir einen Rundweg mit Haltepunkten auf.

Natürlich dürfen die Tiere nicht fehlen. Jeder kann für sich selber entscheiden, welche Tiere in seinem Zoo leben sollen.

Die passenden Bilder werden rausgesucht, ausgeschnitten und aufgeklebt oder einfach aufgemalt, wenn keine gedruckten Bilder zu Verfügung stehen. Jetzt brauchen wir noch Spielsteine und einen Würfel und schon kann es losgehen.

Jeder würfelt der Reihe nach. Kommt man direkt auf ein Tierfeld muss man Fragen beantworten: z.B.

  1. Wie heißt das Tier? Wo wohnt das Tier?
  2. Wie groß ist das Tier? Wie sieht das Tier aus?
  3. Was frisst das Tier? …

Wer die Fragen richtig beantwortet braucht nicht nochmal würfeln.

Denn Ziel dieses Spiel ist es: So viel Zeit, wie möglich im Zoo zu verbringen und sich dementsprechend alles genau anzusehen.

Und das geht ja nicht schnell schnell :).

Natürlich kann man das Spiel auch als normales Würfelspiel nutzen. Viel Spaß!

Sprachförderung im Alltag – Teil 3

Teil 3: Erzählkontexte entwickeln

Damit die Erwachsenen verstehen, was die Kinder meinen, ist nicht nur eine gute Aussprache, eine korrekte Grammatik oder ein gut gefüllter Wortschatz nötig. Oft beobachten wir in der Sprachtherapie, dass Kinder Schwierigkeiten haben, ihre Erzählungen nachvollziehbar zu gestalten.

Es kommt vor, dass die Kinder beim Erzählen bestimmte Informationen als bekannt voraussetzen (Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist, aber ich kenne jedenfalls nicht alle Spezialfähigkeiten der Pokémon!). Oder sie fangen in der Mitte des Geschehens an zu erzählen, als ob man bei einem Film mittendrin hineinzappt. Dadurch fehlen wichtige Informationen aus dem Vorfeld.

So entstehen Erzählungen, die inhaltlich für uns Erwachsene nur schwer nachvollziehbar sind. Einige fachlich basierte Ansätze zur Förderung lassen sich auf den Alltag gut umstellen.

Schaffen Sie einen Kontext für ein gemeinsames Spiel. „Wir spielen Markt. Was brauchen wir alles dafür?“ Regen Sie an, sich über die Gegenstände auszutauschen (Was ist das? Wie schmeckt das? Ist es Obst oder Gemüse?). Sprechen Sie darüber, wie ein Marktstand aussieht. Darüber, wie die Situation „Einkaufen auf dem Markt“ funktioniert: Was machen wir dort? Wie verhält man sich? Planen Sie, wer von Ihnen welche Rolle einnimmt („Du bist die Verkäuferin, ich bin der Kunde.“). Wer nimmt an der Situation noch teil?

Dieses Konzept können Sie auf unterschiedliche Spielsituationen übertragen. Was ist, wenn die Playmobil-Piraten auf die Schatzinsel kommen? Wie benehmen sich Piraten? Hein hat ein Holzbein und ist immer etwas mürrisch, Pitt will unbedingt den Schatz finden… Oder wenn bei Bibi und Tina ein Pferd ausgebüxt ist? Wie finden Sie das Pferd wieder? Gibt es einen Suchflug auf Kartoffelbrei?

Um die Struktur von Erzählungen mit Ihren Kindern zu erarbeiten, bietet sich auch an, dass Sie Geschichten vorlesen. Kurze Geschichten eignen sich in diesem Fall etwas besser, weil sie in sich abgeschlossen sind und Ihr Kind den Spannungsbogen gut nachvollziehen kann. Sie sind auch leichter in der Nacherzählung („Erzähl mal. Was ist in der Geschichte gerade passiert?“).  Wichtig ist, dass die Kinder ins Erzählen kommen.

Wenn Sie mit dem Spiel fertig sind, lohnt es sich deshalb, das Kind die Handlung noch einmal so erzählen zu lassen, als ob Sie nicht dabei gewesen wären (oder, gerade momentan, zum Beispiel im Telefonat mit Oma und Opa? Beim Skype-Gespräch mit Tante Jasmin? Ihnen fällt garantiert jemand ein, der sich sehr darüber freut, mit dem Kind ein paar Worte zu wechseln).

Zum Abschluss haben wir eine Anregung für Profis im Homeoffice:  Ein umfassender Ansatz zur Förderung der Erzählkompetenz wurde 2017 von Nitza Katz-Bernstein und Anja Schröder mit dem Konzept DO-TINE veröffentlicht. Schauen Sie mal: http://sprachtherapie-aktuell.de/files/e2017-10_Katz-Bernstein_Schroeder.pdf

In diesem Sinne: Erzählen Sie sich etwas Schönes.

Tiere in der Burgbergschule

Tiere in der Burgbergschule?

Naja, nicht ganz. Zumindest handelt es sich nicht um echte Tiere, sondern um Sockentiere, die vorübergehend in der Burgbergschule eingezogen sind. Diese wurden mit viel Freude und Eifer von den Schülern der Textil – AG hergestellt und für ein paar Wochen in der Vitrine ausgestellt, damit sie auch jeder zu sehen bekam. Allzu lang durften sie da aber nicht bleiben, denn sie sollten ganz schnell mit nach Hause, wo sie bestimmt ein gemütliches Plätzchen gefunden haben.

Ausflug ins Theater nach Hildesheim

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2,3,4 und 5 hatten am 15.01.2020 die Möglichkeit, einen Theaterbesuch der besonderen Art zu genießen. Sie durften hinter die Kulissen des Theaters in Hildesheim blicken und erhielten exklusive Einblicke, die dem normalen Theaterbesucher sonst verwehrt bleiben. So fuhren sie mit dem Zug, für viele Schülerinnen und Schüler der Burgbergschule schon ein Erlebnis für sich, nach Hildesheim. Im Theater wurden sie von einer Theaterpädagogin in Empfang genommen und es ging dann auch schon direkt in den neu bestuhlten Theatersaal, wo die Schülerinnen und Schüler einen freien Blick auf die Bühne und die dort arbeitenden Bühnenbildner hatten. Selbstverständlich durften auch Fragen rund um das Theater gestellt werden und die Kinder bekamen einen kleinen Einblick in die vielen unterschiedlichen Berufe im Theater – Angefangen bei Schauspielern, Sängern, Bühnentechnikern, Lichttechnikern, Musikern und nicht zu vergessen den Regisseur und Dirigent. Anschließend ging es durch die vielen Gänge des Theaters zu einer Orchesterprobe eines im Februar erscheinenden Stückes. Während der Probe konnte den vielen Klängen der unterschiedlichen Musikinstrumente gelauscht werden. Im Anschluss durften sich die Schülerinnen und Schüler noch die Maske und die Räume für die Requisite anschauen, wo es viel zu entdecken und Staunen gab. Schnell war der spannende Ausflug auch schon wieder vorbei und es ging mit dem Zug zurück nach Bad Salzdetfurth. Alles in allem ein gelungener und spannender Tag mit tollen Einblicken hinter die Kulissen eines Theaters. Zudem war es auch eine gute Gelegenheit, einen Teil des auf der Weihnachtsfeier der Burgbergschule verdienten Geldes durch den Adventsbasar in diesen tollen Ausflug für die Schülerinnen und Schüler zu investieren.