Sprach- oder Sprechauffällig? Was ist der Unterschied?

Liebe Eltern,

vielleicht ist Ihnen bei Ihrem Kind aufgefallen, dass die Sprache oder das Sprechen noch nicht so richtig klappt. In den folgenden Artikeln berichten wir kurz und knackig über die verschiedenen Auffälligkeiten. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Bei Bedarf oder Fragen können Sie sich natürlich jederzeit melden.

Hat ihr Kind Sprach- oder eine Sprechstörung?

Eine Sprachstörung liegt vor, wenn Ihr Kind Probleme mit der (Mutter)Sprache hat. Es kann sein, dass die Aussprache, also die Einzelnen Laute fehlerhaft ausgesprochen werden. Vielleicht sagt ihr Kind „Bielplatz“ statt „Spielplatz“ oder „Tuchen“ statt „Kuchen“.

In diesem Fall ist die Artikulation in der Entwicklung verzögert. Hierbei handelt es sich um eine Sprachstörung.

Möglich ist auch, dass Ihr Kind die Wörter in einem Satz in der falschen Reihenfolge sagt. „Ich Oma anrufen“ z. B. oder „Ich Hunger haben.“

Wenn Ihnen dies auffällt, kann es sein, dass die Grammatik-Entwicklung ihres Kindes verlangsamt oder gestört ist.

Aber Achtung: Gewisse „Fehler“ sind in der kindlichen Entwicklung normal! Erst mir fortschreitendem Alter wird es zu einer Sprachstörung!

Zu Sprachstörungen gehören auch der Wortschatz und das Verstehen von Wörtern. Je mehr Wörter ihr Kind erlernt, desto mehr kann es selber benennen und verstehen.

Eine typische Sprechstörung hingegen ist z. B. das Stottern. Bei einer Sprechstörung ist der (muskuläre) Vorgang des Sprechens in irgendeiner Weise beeinträchtigt. Auch das Lispeln gehört dazu. Die Zungenbewegung, also vielmehr die Muskulatur ist in diesem Falle noch nicht ausreichend gekräftigt. (bb/as)

Sprachförderung im Alltag – Teil 4

Handlungsbegleitendes Sprechen

Heute haben wir eine kleine, aber wirkungsvolle Technik für Sie: Das handlungsbegleitende Sprechen.

Kinder wollen überall dabei sein und mithelfen. Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, sind sie sozusagen „Lernende im Homeoffice“. Ihrem Beruf als Lernende können sie aber nur nachkommen, wenn es dafür ordentlich Futter gibt.

 

In vielen Alltagssituationen sind die kleinen Hände mit dabei: Beim Kochen, beim Wäsche aufhängen, beim Putzen und dergleichen mehr. All diese Gelegenheiten müssen Sie sich als sprachliche Lernchancen vorstellen. In unserem Beitrag über den Wortschatz haben wir darüber bereits geschrieben: Sprache organisiert sich nach semantischen Feldern – und jede dieser Situationen ist eines.

Sprache kommt in diese Situationen, wenn Sie Ihre Handlungen dabei kommentieren, etwa so wie bei einem Fußballspiel (jedoch ohne den übertriebenen Enthusiasmus der Kommentatoren. „uuuuuund Schrubben!“ klingt einfach nicht so wie „uuuuuund Tooooor!“. Andererseits: Fällt Ihnen die Haushaltsarbeit mit Humor nicht auch leichter?).

Sie können dabei fortwährend beschreiben, was Sie gerade tun. Das ist am Anfang vielleicht etwas seltsam, aber nacheiner Zeit der Gewöhnung geht es ganz wie von selbst. „Jetzt brauche ich eine Klammer. Gibst du mir die? Danke. Dann hänge ich den Pullover hier auf. Als Nächstes hängen wir das T-Shirt auf. Gibst du mir noch einmal Klammern?“ Das Kind ist in den Handlungsprozess eingebunden und bekommt sprachlichen Input. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn Sie in vollständigen Sätzen sprechen. Sie liefern so ein sprachliches Vorbild, an dem sich das Kind orientiert. Sprachliche Strukturen lernen Kinder nämlich auch über die Nachahmung. Beim handlungsbegleitenden Sprechen sozusagen „ganz nebenbei“.

Darum wird diese Technik, wenn Sie danach googlen, auch häufig im Kontext mit der sprachlichen Bildung von Kindergartenkindern genannt (z.B. beim Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe): https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&id=303:sprachentwicklung-und-sprachbildung-im-kindergarten&catid=76 ).

Sie ist jedoch zur Vermittlung sprachlicher Kompetenz für alle Kinder geeignet, die das Sprechen noch üben – also auch für unsere Einsteins und Schulkinder.

Mit einem kleinen Augenzwinkern verabschieden wir uns heute mit einer alten Weisheit, die besagt: Plappern gehört zum Handwerk.

Ein Zoobesuch der anderen Art

Ein Zoobesuch der anderen Art
Ein Zoospiel für den Sachunterricht in der Burgbergschule.

Gerade in der jetzigen Zeit ist es manchmal schwer oder sogar unmöglich zusammen in den Zoo zu gehen. Also warum nicht Zoo spielen.

Wir nehmen ein großes Blatt Papier und malen oder tuschen es komplett voll mit großen bunten Flecken. Das werden später unsere Gehege.

Danach malen wir einen Rundweg mit Haltepunkten auf.

Natürlich dürfen die Tiere nicht fehlen. Jeder kann für sich selber entscheiden, welche Tiere in seinem Zoo leben sollen.

Die passenden Bilder werden rausgesucht, ausgeschnitten und aufgeklebt oder einfach aufgemalt, wenn keine gedruckten Bilder zu Verfügung stehen. Jetzt brauchen wir noch Spielsteine und einen Würfel und schon kann es losgehen.

Jeder würfelt der Reihe nach. Kommt man direkt auf ein Tierfeld muss man Fragen beantworten: z.B.

  1. Wie heißt das Tier? Wo wohnt das Tier?
  2. Wie groß ist das Tier? Wie sieht das Tier aus?
  3. Was frisst das Tier? …

Wer die Fragen richtig beantwortet braucht nicht nochmal würfeln.

Denn Ziel dieses Spiel ist es: So viel Zeit, wie möglich im Zoo zu verbringen und sich dementsprechend alles genau anzusehen.

Und das geht ja nicht schnell schnell :).

Natürlich kann man das Spiel auch als normales Würfelspiel nutzen. Viel Spaß!

Es ist wieder soweit

Auch am Ende dieses ersten Halbjahres mussten wir uns von 6 Schülerinnen und Schülern der Burgbergschule verabschieden. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wurden die Schülerinnen und Schüler von der Schülerschaft und dem Kollegium der Burgbergschule gemeinsam verabschiedet. Einerseits endet eine schöne und auch besondere Zeit in der Burgbergschule sowie im Sprachheilzentrum, andererseits fängt eine neue und spannende Zeit in einer neuen Schule mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und neuen Freunden statt. Doch es war nicht nur ein Abschied, sondern auch ein guter Rahmen, um in der Gemeinschaft die tollen Ergebnisse einiger AG-Angebote zu präsentieren.

So wurde zum Beispiel das Bühnenstück der Theater-AG „Der Schmetterling, der Angst vorm Fliegen hatte“ auf der Bühne aufgeführt. Des Weiteren präsentierte die Foto- und Film AG ihren spannenden sowie witzigen Film „Das Geheimnis der Eishöhle“ und im Anschluss führte die Schattentheater-AG „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf.

Im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler auf die Bühne gebeten, wo sie eine kleine Erinnerung an die Burgbergschule erhielten und mit dem „Burgbergschulenlied“ verabschiedet wurden.

Veränderungen Februar 2020

Autoliebhaber haben es längst bemerkt: Das Schwarzweiß-Foto unseres Kalenders für Februar 2020 ist Anfang der 1970er Jahre entstanden. Deutlich sieht man noch, wie der Rohbau des Sprachheilzentrums sich in die Höhe arbeitet, die Fensterlöcher sind noch dunkel und leblos.

Ganz anders das aktuelle Bild aus ähnlicher Perspektive: Der fröhliche Farbverlauf deutet schon an, wie viel Leben hinter den Fenstern und Wänden des Sprachheilzentrums tobt. Auch das Grün hat sich seinen Raum zurückerobert.

Gemütliche Vorlesestunde in der IGS Bad Salzdetfurth

Die Schüler der Klasse 1b der Burgbergschule wurden von der Klasse 9d der IGS Bad Salzdetfurth eingeladen. Die „Großen“ lasen den „Kleinen“ in der Bücherei Geschichten vor. Die Erstklässler waren sehr beeindruckt von der riesigen Schule und den großen Schülern. Ganz gespannt lauschten sie den Geschichten und genossen im Anschluss gemeinsam mit ihren neuen Freunden Kakao und Kekse.

Das war eine tolle Veranstaltung! Vielen Dank an Frau Zimmer, die diesen Kontakt zustande gebracht hat.

 

Wir freuen uns schon darauf, die Klasse 9d zu einem Gegenbesuch einzuladen.

„Alles, was fliegen kann“…..

…. lautete das Thema der Projektwoche der Burgbergschule.

Auf vielfältige Weise beschäftigten sich die Klassen mit dem Fliegen. Wir machten alle gemeinsam  einen Ausflug zum Vogelpark Walsrode. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Die Flugshow konnte aufgrund des Regens nicht stattfinden. Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt. Wir durften Pinguine füttern und Eulen streicheln, Papageien haben sich bei uns auf die Schulter gesetzt und ein Kondor hat uns fast aus der Hand gefressen. Wir haben Vögel wirklich hautnah erlebt und irgendwann  hörte es auch auf zu regnen. Dann konnten wir den großen Spielplatz in Beschlag nehmen.

In den übrigen Projekttagen haben alle Klassen unterschiedliche Themen bearbeitet.

Die Klasse  1a von Herrn Luek besuchte den Hildesheimer Flugplatz und hat sich mit Flugzeugen beschäftigt. Frau Mehlhorns Klasse lernte die heimischen Singvögel kennen, sie beobachteten Vögel und bereiteten Referate und eine Plakatausstellung vor. Die Kinder aus der Klasse von Frau Helms führten vielfältige Experimente zum Thema Luft durch. Die Klasse 2  von Frau Jürgens und Frau Jämmrich  interessierte sich für das Thema Schmetterlinge und beobachtete die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. Außerdem besuchte sie die Gronauer Masch, um dort mit dem Fernglas  Störche in freier Wildbahn zu beobachten und stattete den Küken ihrer Küken aus dem letzten Jahr einen Besuch ab.  „Rund ums Fliegen“ ging es auch in der Klasse 1b von Frau Raatz, sie bauten Heißluftballons und lernten heimische Vögel und Insekten kennen.

Eine Gruppe hat unter der Leitung von Frau Groß-Brandt während der Projektwoche mit der Bemalung der Mauer begonnen. Noch ist die Arbeit nicht beendet, zu Beginn der Sommerferien können wir dann die schöne bunte Mauer bewundern.

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Projektwoche in der Burgbergschule

Zweimal jährlich führt die Burgbergschule eine Projektwoche durch.

Das Thema der Projektwoche im Mai 2018 war die Farbe  „Blau“. Die Kinder beschäftigten sich auf vielfache Weise mit dieser Farbe. Sie lernten Künstler wie Mies von Haut, Yves Klein, Franz Marc und Wassiliy Kandinski kennen und fertigten ihrerseits blaue Kunstwerke an. Sie schufen Unterwasserwelten, bauten blaue Hände aus Gips, stellten das Wort „Blau“ in verschiedenen Sprachen mit ganzem Körpereinsatz dar und vieles mehr. Eine Woche später veranstaltete die Schule eine Vernissage, auf der die Kinder interessierten Mitarbeitern des Sprachheilzentrums ihre Kunstwerke vorstellten.  Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: mit Blaubeerkuchen, Smoothies, Waffeln und „blauem Meer“ wurde klar: Blau ist viel mehr als nur eine Farbe.

 

„Kooperative Verhaltensmodifikation“ (KVM) an der Burgbergschule

Im Februar 2018 startete an der Burgbergschule ein Projekt zur Gewaltprävention: „Kooperative Verhaltensmodifikation (KVM).

Auch im Primarbereich der Schulen sind immer wieder verbale und handgreifliche Aggressionen zu beobachten. Um auf diese Probleme angemessen zu reagieren, haben wir an unserer Schule Möglichkeiten gesucht  außerhalb des Bereichs „drakonische“ Strafen, unerwünschtes Verhalten nach und nach (in für die Betroffenen kleinen, erfassbaren Schritten) abzubauen.

Das Projekt „KVM“ ist für eine längere Zeit konzipiert, d.h. es kann schulbegleitend über Jahre laufen.

Das Projekt sieht inhaltlich Folgendes vor:

Schüler*innen und Lehrer*innen äußern sich, was ihnen am Verhalten  im Unterricht und in den Pausen missfällt. Die häufigsten negativen Auffälligkeiten wurden für die ersten drei Verhaltensregeln gewählt. Demnach gelten bei uns zunächst die Regeln:

  • Wir treten nicht
  • Wir schlagen nicht
  • Wir beleidigen nicht

Diese Regeln können erweitert/ verändert werden, jedoch sollten es nicht mehr als vier bis fünf Regeln sein. Die Evaluation dieser Regeln erfolgt im vierwöchigen Rhythmus gemeinsam mit den Schülern. Nach vier Wochen dürfen die Schüler, die sich an die Regeln gehalten haben, an einer zweistündigen Belohnungsaktion teilnehmen. Die Belohnungswünsche werden von den Schülern erfragt und entsprechend von den Lehrer*innen angeboten. Die Schüler, die sich mehr als sechsmal nicht an die Regeln gehalten haben, nehmen während des Belohnungszeitraumes an einer Beratung teil, in der mit ihnen Verhaltensalternativen besprochen werden.

Bisher konnten wir an unserer Schule positive Erfahrungen mit diesem Projekt machen, die Schüler haben sich schnell damit identifiziert und achten auf die Einhaltung der Regeln.

Die Burgbergschule hat Nachwuchs

Wie kommt eigentlich ein Küken aus dem Ei? Die Klasse 1b hat es ausprobiert und Eier in einen Brutkasten gelegt.

Und dann hieß es Warten. Beim Schieren (Durchleuchten der Eier während der Brutzeit) konnten die Kinder die Entwicklung der Küken beobachten. Auf einem Brutkalender wurde jeder Tag abgehakt und dann am 21. Tag war das erste Ei war angepickt. Die Spannung war riesig und die Freude noch größer als insgesamt 4 Küken schlüpften. Die nächsten zwei Wochen verbringen die Küken noch in der Burgbergschule und werden von den Kindern versorgt, bevor sie dann in die Hühnerschar von Frau Jämmrich umziehen.