Sprache verbindet …

AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth


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AWO Spielfest

240 Kinder gleichzeitig auf einem Sportplatz ergab am 8. Juni ein überaus fröhliches Gewusel.

Das AWO Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth hatte zusammen mit dem Sprachheilkindergarten und der Burgbergschule zu einem Spiele-Fest auf den Sportplatz an der Lamme in Bad Salzdetfurth eingeladen. Außer den Kindern des Sprachheilzentrums und des Sprachheilkindergartens kamen die Kinder der AWO-Kitas Bad Salzdetfurth und Breinum inkl. Krippe und einige Klassen der Lammetalschule.

Insgesamt 17 Spieleangebote wie Torschießen, Luftballon-Federball und Dosenwerfen konnten ausprobiert werden. Dazu gab es bei strahlendem Sonnenschein noch eine kleine Bewirtung mit frischem Obst und Mineralwasser.

Es gab keinerlei Verlierer – jedes Kind verließ nach durchtobten 2 Stunden den Sportplatz mit einer Teilnehmer-Urkunde.

Wir bedanken uns bei der Stadt Hildesheim und dem AWO-Ortsverein Bad Salzdetfurth für die Zurverfügungstellung der Toiletten in der Begegnungsstätte bzw. dem Freibad!

 

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as/hg, Fotos: as


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Rückblick auf den Fachtag „Sprache verbindet“ am 10.03.2016

„Mehr Sprache(n) – Mehr Chancen“ war das Motto unseres Fachtages zum Thema Mehrsprachigkeit, Migration und (Inter-)Kultur.

Bereits zum Eingang wurde von Heide Goeden als Einrichtungsleiterin des Sprachheilzentrums die Frage gestellt, welches Satzzeichen denn hinter dieses Motto gehöre – ein Punkt, ein Ausrufe- oder gar ein Fragezeichen? Die Fachberaterin für „Hören und Sprache“ Anne Kuhn griff diese Gedanken auf. Sie leitete mit sehr persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit fremden Sprachen und mit unterschiedlichem Umgang in der Kommunikation in die Vortragsreihe ein. Durch unsere verschiedenen Fachvorträge rund um das Thema konnten die Besucher_innen sich intensiv mit dieser Frage auseinandersetzen.

Frau Dr. Ann-Kathrin Bockmann von der Universität Hildesheim stellte zunächst heraus, wie eng Sprache und Gefühl zusammen gehören. „Mutter-Sprache“, der Begriff beinhaltet auch emotionale Werte wie Vertrautheit, Wärme, Zugehörigkeit. Was bedeutet es aber für denjenigen, der sich aus dieser Sprache löst und in eine andere, eine zweite Sprache hineinwächst? Tun sich tatsächlich Chancen auf? Aus Sicht von Frau Dr. Bockmann ist das der Fall. Neues entdecken, sich im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Sprache „an-eignen“, sie zur eigenen Sprache zu machen, das ist eine der Chancen, die sich Mehrsprachigen bieten.

Nicht nur die Sprache ist jedoch ein wichtiges Mittel, um sich oder Anderen Chancen zu eröffnen. Auch die Kultur, die dahinter steckt, ist wichtig. Sie zeigt uns, welche Bedeutung das Kommunizierte hat – nicht nur das Gesprochene, sondern auch das, was unser Körper dabei ausdrückt, ist wichtig. Henrik Wittek vom Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth ging in seinem Vortrag darauf ein, wie unsere eigene Kultur uns manchmal den Blick verstellt auf das, was wirklich zählt. Chancen zum Miteinander öffnen, dazu gehört auch, Gefühle von Fremdheit auszuhalten. Auch mal, eine Situation nicht zu verstehen. Dennoch ist es möglich, auf eine gemeinsame Lösung und gemeinsame Entwicklungen zu vertrauen. Insbesondere in interkulturellen Elterngesprächen kann das zwar lange dauern, aber viele Chancen für alle Beteiligten kreieren.

Im Abschlussvortrag stellte Lehrlogopädin Funda Can vor, wie bei einer gestörten Sprachentwicklung in mehreren Sprachen vorzugehen ist. Dabei ist schwierig, dass es keine einheitliche Definition des Begriffs „Mehrsprachigkeit“ gibt – und kaum normierte oder standardisierte logopädische Testverfahren, um eine Differentialdiagnostik bei spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) in mehreren Sprachen zu ermöglichen. Eines steht für Frau Can jedoch fest: Die Mehrsprachigkeit kann kein Auslöser für eine SSES sein. Eltern sollten vielmehr darin bestärkt werden, diejenige Sprache zu Hause zu sprechen, die sie sicher können – denn nur so können die Kinder eine richtige sprachliche Struktur erlernen und die Chance erhalten, in mehreren Sprachen zu Hause zu sein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden diese Themen wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Deutschlehrer Peter Zerulla-Alphei und der „Rucksack“ – Multiplikatorin Renate Schenk wurden Ideen zusammengetragen, wie pädagogische und therapeutische Fachkräfte an der Entstehung von Chancen durch Mehrsprachigkeit beteiligt sind und sie günstig beeinflussen können. Es gibt zahlreiche Ideen und alltagstaugliche Möglichkeiten, wie mehr Sprache(n) zu mehr Chancen werden können. Für diejenigen, die diese Sprachen sprechen oder erlernen, und für diejenigen, die diesen Menschen begegnen. Damit gehört hinter unser Motto „Mehr Sprache(n) – mehr Chancen“ als Bilanz des Fachtages ein saftiges Ausrufezeichen.

Alle Vorträge stehen hier elektronisch zur Verfügung. Wenn Sie mehr Informationen zu diesem Thema wünschen, melden Sie sich gerne!

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(hw/hg, Fotos: bb)


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Einladung zu unserer Fachtagung

Liebe Leserinnen und Leser,
hiermit möchten wir zu unserer Fachtagung am 10.03.2016 einladen:

Seite1

Seite2

Anmeldungvorn

Anmeldungrück

Die Einladung kann auch hier als pdf herunter geladen werden.


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Weihnachtsbaumschmücken im Sprachheilzentrum

Wie in jedem Jahr haben die fleißigen Helfer den Weihnachtsbaum vor dem Sprachheilzentrum aufgestellt.

Aber wer ein richtiger Tannenbaum sein will, braucht auch Schmuck. Dieser wurde von den Kindern des Sprachheilkindergartens gebastelt. Zum Schmücken des Baumes wurde der örtliche AWO-Kindergarten zur Unterstützung eingeladen. Die Küche des Sprachheilzentrums steuerte für das leibliche Wohl heiße Getränke und Weihnachtsplätzchen bei.

Zur stimmungsvollen Untermalung sangen alle Kinder gemeinsam einige Weihnachtslieder. Der fertige Tannenbaum ziert mit seinen Lichtern und bunten Anhängern den Eingangsbereich des Sprachheilzentrums und ist ein Vorbote für das bevorstehende Weihnachtsfest.

Unser Weihnachtsbaum 2015

Unser Weihnachtsbaum 2015

(cz/as)

 


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Marmeladen-Kochaktion

Mit Schürze bekleidet betraten wir die Küche. Natürlich haben wir vorher ganz intensiv unsere Hände gewaschen – soll ja alles schön sauber sein!
Nun mussten erst einmal ganz viele Erdbeeren vom grünen Ansatz befreit und halbiert werden. Mit denen ging es dann ab in den riesigen Kochtopf! Jedes Kind durfte ein Kilo Gelierzucker dazu schütten. Das Beste von allem war das Umrühren mit einem sehr großen Kochlöffel mit Löchern! Das fanden fast alle Kinder.

 Jetzt kochte die Masse erst einmal ein bisschen vor sich hin. Anschließend wurde sie mit einem Großküchen-Zauberstab püriert. Danach ging es ab in die Gläser. Alle durften nacheinander beim Zuschrauben der Gläser helfen. Ganz schön heiße Angelegenheit!

 Am nächsten Tag konnten wir in der Gruppe unser Werk zum Frühstück probieren. Super-lecker!

 

Schneiden

mischen

Pürrieren

Abfüllen

zuschrauben - fertig!

 

(dh/hg, Fotos: sf)


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Bilderausstellung im Landessozialamt

Am Donnerstag, den 11.06.2015, war für zwei Kinder des Sprachheilzentrums ein aufregender Tag: Gabriel und Tim durften mit zur Eröffnung der Bilderausstellung des Landessozialamtes (LaSo) in Hildesheim. Das LaSo hatte verschiedene Einrichtungen der Eingliederungshilfe aufgefordert, Bilder zu malen. Das Thema im Rahmen von Inklusion hieß: „Alle sollen immer und überall dabei sein“.

Wochenlang malten dafür Kinder aus dem Sprachheilkindergarten und dem Sprachheilzentrum auf Keilrahmen. Es entstanden sehr unterschiedliche Gemälde. Jeder durfte selber entscheiden, was er oder sie malte.

Zur Eröffnung trafen sich die Künstlerinnen und Künstler der vertretenen Einrichtungen: „B-Kunst“ Röderhof (Caritas), „Die Wilderers“ (Diakonie Himmelsthür), Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte und das Sprachheilzentrum (AWO).

Laso1

Laso2

Viele Menschen aus der Verwaltung der Stadt Hildesheim und aus der Politik waren da, haben Reden gehalten und sie haben erzählt wie die Bilder entstanden sind und was sie bedeuten sollen. Tim und Gabriel haben selbst stolz ihre Bilder gezeigt und erklärt. Einige Kinder haben musiziert, getanzt und erzählt. Lange mussten alle stehen und zuhören, bis es endlich den Kuchen gab, der dort schon die ganze Zeit stand. Alle Kinder konnten sich so oft bedienen wie sie wollten. Zum Abschied gab es noch für alle Kinder ein kleines Geschenk als Dankeschön.

(hs/hg, Fotos: hs)