Ein Zoobesuch der anderen Art

Ein Zoobesuch der anderen Art
Ein Zoospiel für den Sachunterricht in der Burgbergschule.

Gerade in der jetzigen Zeit ist es manchmal schwer oder sogar unmöglich zusammen in den Zoo zu gehen. Also warum nicht Zoo spielen.

Wir nehmen ein großes Blatt Papier und malen oder tuschen es komplett voll mit großen bunten Flecken. Das werden später unsere Gehege.

Danach malen wir einen Rundweg mit Haltepunkten auf.

Natürlich dürfen die Tiere nicht fehlen. Jeder kann für sich selber entscheiden, welche Tiere in seinem Zoo leben sollen.

Die passenden Bilder werden rausgesucht, ausgeschnitten und aufgeklebt oder einfach aufgemalt, wenn keine gedruckten Bilder zu Verfügung stehen. Jetzt brauchen wir noch Spielsteine und einen Würfel und schon kann es losgehen.

Jeder würfelt der Reihe nach. Kommt man direkt auf ein Tierfeld muss man Fragen beantworten: z.B.

  1. Wie heißt das Tier? Wo wohnt das Tier?
  2. Wie groß ist das Tier? Wie sieht das Tier aus?
  3. Was frisst das Tier? …

Wer die Fragen richtig beantwortet braucht nicht nochmal würfeln.

Denn Ziel dieses Spiel ist es: So viel Zeit, wie möglich im Zoo zu verbringen und sich dementsprechend alles genau anzusehen.

Und das geht ja nicht schnell schnell :).

Natürlich kann man das Spiel auch als normales Würfelspiel nutzen. Viel Spaß!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Wissen, Spaß, Neugierde und natürlich auch Glück zahlt sich aus und somit nahmen wir, die Kinder aus Gruppe 12, den ausgelobten Preis für die Projektwoche „Pinocchio“ nach den Sommerferien gerne an.

Die blaue Fee hatte uns gelehrt, dass Pinocchio ein Symbol für Freiheitsdrang und Lebenslust ist, dem wir am 10.10.12 dann nachkamen. Wir fuhren also mit unseren Erziehern in den Zoo Hannover, um unseren Wissenshunger mal auf eine anschauliche Art und Weise zu stillen.

Nachdem der freundliche Zoo-Mitarbeiter am Eingang festgestellt hat, dass es nicht einfach ist mit Mutisten zu kommunizieren, ging es los.

Der Sambesi war unsere erste Station. Es galt dabei auch, sich diverse Fragen unserer Erzieher zu stellen. Nun wissen wir, dass ein Nilpferd 15 Minuten tauchen kann, die Flamingos auf einen Bein schlafen und die Zunge einer Giraffe 50 cm lang sein kann. Nach der Bootstour schauten wir uns die Show „Tierische Rekorde“ an. Dort beeindruckte unter anderem ein Nasenbär mit seinen Hütchenspielereigenschaften. Der Nase sei Dank!

Danach ging es zum Yukon Bay. Im Yukon Stadium haben wir über die Talente der Robben gestaunt. Eine Robbe konnte sogar singen! Leider waren die Eisbären nicht an Publikum interessiert und dösten in weiter Ferne.

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann noch über den Elefanten Palast nach Mullewap. Die 3 Sommerrodelbahnen wurden mehrmals getestet (Vorsicht vor dem Wasserspiel) und auch die Tiere im Streichelzoo wurden ausgiebig geknuddelt. Unsere spannende und lehrreiche Reise beendeten wir dann mit einer Familien-Portion Pommes in Tante Milis Futtertrog auf der Brodelburg und auf Meyers Hof. Ach ja, als Andenken durften wir uns noch im Tatzi Tatz Wunderland 2 kleine (Plastik-) Tiere aussuchen.

Vielen Dank an Alle, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben.

Die Kinder und Erzieher der Gruppe 12.

(mb/hg)